Boeing hat das Nachsehen
Air Berlin und Niki vergeben Milliardenauftrag

Die Fluggesellschaft Air Berlin hat zusammen mit ihrer Partnerfluglinie Niki einen Großauftrag für bis zu 110 Triebwerke an den französischen Hersteller CFM vergeben. Das Gesamtvolumen bezifferte Air Berlin am Mittwoch auf rund 1,5 Milliarden Dollar.

HB FRANKFURT. Damit sollen die von beiden Fluggesellschaften kürzlich bestellten Airbus-Flugzeuge ausgerüstet werden.

CFM habe den Zuschlag erhalten, weil dessen CFM-56-Triebwerk weitgehend baugleich mit dem von Air Berlin bisher genutzten Boeing 737-Triebwerk sei. Für die Air Berlin-Techniker sei daher keine zusätzliche Schulung nötig. Ersatzteile könnten für beide Flugzeugtypen genutzt werden. CFM gehört zu gleichen Teilen dem US-Konzern General Electric und der französischen Snecma.

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft hatte kürzlich zusammen mit der österreichischen Niki 70 neue Airbus A320 bestellt. Hinzu kommt die Option auf weitere 40 Maschinen. Der bisherige Hauptflugzeuglieferant von Air Berlin, der US-Hersteller Boeing, hatte in dem ein Jahr dauernden Ringen um den Großauftrag das Nachsehen.

Die neuen Flugzeuge sollen von September 2005 bis 2011 an Air Berlin und Niki ausgeliefert werden. Bisher besteht die aktuell 45 Flugzeuge starke Flotte von Air Berlin vor allem aus Boeing-Maschinen. In welchem Umfang die neuen Airbus-Maschinen zusätzlich oder als Ersatz für ältere Modelle genutzt werden, will Air Berlin von der Geschäftsentwicklung abhängig machen.

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