Börse will Dialog mit den Aktionären weiter suchen
Fidelity lehnt Gebot der Deutschen Börse für LSE ab

Die US-Fondsgesellschaft Fidelity Investments hat sich gegen das Übernahmegebot der Deutschen Börse AG für die London Stock Exchange (LSE) ausgesprochen.

HB FRANKFURT. "Fidelity Investments möchte klarstellen, dass sie in ihrer Funktion als Anteilseigner der Deutschen Börse das vorgeschlagene Angebot für die London Stock Exchange nicht unterstützt", zitiert die "Financial Times" (FT) in ihrer Freitagausgabe Aussagen der Fondsgesellschaft vom Vortag. Die LSE habe die Aussage von Fidelity ebenso wenig kommentieren wollen wie die Euronext NV, Amsterdam, die ebenfalls an der LSE interessiert ist.

Die Deutsche Börse hat laut Bericht am Donnerstag mitgeteilt, sich der unterschiedlichen Ansichten ihrer Aktionäre im Zusammenhang mit ihrem Vorschlag für eine Transaktion mit der LSE bewusst zu sein. Der Dialog mit den Anteilseignern solle fortgeführt werden. Die Deutsche Börse hatte 530 p je LSE-Aktie geboten, was die LSE jedoch als zu niedrig abgelehnt hatte.

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