Börsengang anvisiert
US-Fonds will Klöco offenbar großteils behalten

Die US-amerikanische Fondsgesellschaft LGB plant nach Angaben aus Finanzkreisen, auch nach dem anvisierten Börsengang die Mehrheit am Stahlhändler Klöckner & Co (Klöco) zu behalten.

HB DÜSSELDORF. Mit dem Gang auf das Börsenparkett wolle die Gesellschaft vor allem ihren Spielraum für Zukäufe erweitern, verlautete am Dienstag aus den Kreisen. Aktien könnten dann als Akquisitionswährung verwendet werden. Lindsay, Goldberg & Bessemer (LGB) hatte vor gut einem Jahr Klöco von der WestLB erworben.

Der Börsengang solle noch im Lauf des ersten Halbjahres erfolgen. Das Marktumfeld sei sehr günstig, hieß es. Die europäische Stahlbranche habe sich nach einer Schwächephase im vergangenen Jahr erholt und die Stahlpreise zögen wieder an. Davon profitiere auch das Duisburger Unternehmen.

Klöco hatte im vergangenen Jahr bei Umsätzen in Höhe von 4,82 Mrd. Euro einen Überschuss von 140 Mill. Euro erwirtschaftet.

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