Börsengang weiter Option
Tank & Rast macht gutes Geschäft

Die Strategie von Tank & Rast, auf mehr Qualität und ein anspruchsvolleres Angebot an Raststätten zu setzen, hat sich ausgezahlt. Der führende Anbieter und Betreiber von Autobahn-Rastanlagen in Deutschland hat trotz der herrschenden Konsumzurückhaltung im ersten Halbjahr 2004 bei stabiler Ergebnisentwicklung mehr umgesetzt.

HB FRANKFURT. Im Gesamtjahr will Vorstandschef Karl-Heinz Rolfes Umsatz und Ergebnis zumindest auf Vorjahresniveau halten. Optionen wie ein Börsengang, Partnerschaften oder Joint Ventures werden seiner Aussage nach weiter geprüft.

Dank einer umfangreichen Modernisierung „konnten wir entgegen dem Branchentrend von Einzelhandel und Gastronomie zulegen“, kommentierte Rolfes am Mittwoch im Gespräch mit Reuters die Geschäftsentwicklung 2003 sowie des ersten Halbjahres 2004. „Wir haben 2001 das ganze Unternehmen restrukturiert und sind dabei verstärkt Kooperationen mit Markenpartnern wie Burger King eingegangen. Zudem haben wir neue Konzepte entwickelt wie Tank- und Backshops“, sagte er. Dabei seien in den vergangenen drei Jahren mehr als 170 Millionen Euro investiert worden. „Das zahlt sich nun aus.“

Die Tank & Rast Holding GmbH konnte im ersten Halbjahr 2004 ihren Umsatz um 2,7 Prozent auf 95,9 Millionen Euro erhöhen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei leicht auf 58,2 (Vorjahresperiode: 57,9) Millionen Euro gestiegen. Unter dem Strich sei ein Gewinn von 1,4 Millionen Euro erzielt worden. Für das Gesamtjahr zeigte sich Rolfes zuversichtlich. „Wir rechnen 2004 bei Umsatz und bereinigtem Ergebnis nicht mit einem Rückgang.“

Bereits 2003 konnte der Betreiber von 720 Servicebetrieben seinen Umsatz, bereinigt um den 2002 eingestellten Geschäftsbereich Handel, um 3,8 Prozent auf 206,1 Millionen Euro verbessern. Das operative Geschäft legte um rund acht Prozent auf 133 Millionen Euro zu. Den Jahresüberschuss gab Rolfes mit 2,6 Millionen Euro an. Dabei schlage sich im Nettoergebnis ein Zinsaufwand von rund 55 Millionen Euro nieder. Die Eigenkapital-Quote bezifferte der Manager auf 43 Prozent.

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