Börsengang weiter unklar
Fernverkehr soll Bahn AG keine Probleme mehr bereiten

Bislang galt der Fernverkehr als Problemfeld der Deutschen Bahn AG. Doch nun konnte Konzernchef Hartmut Mehdorn bessere Zahlen als zuletzt vermelden. Dieses veranlasste ihn dazu, schon für 2006 mit schwarzen Zahlen zu rechnen.

HB BERLIN. "Nächstes Jahr werden wir wieder profitabel“, sagte Mehdorn mit Blick auf die Sparte dem Berliner „Tagesspiegel“ nach einer Vorabmeldung vom Sonntag. In dieser Sparte habe der Staatskonzern voriges Jahr nur deshalb rote Zahlen geschrieben, weil er viel in neue Züge investiert habe und viel für Zinsen habe aufbringen müssen. Nach der mittelfristigen Finanzplanung wird die Bahn erst 2007 wieder schwarze Zahlen im Fernverkehr schreiben.

Für den Gesamtkonzern rechnet Mehdorn im laufenden Jahr mit wachsenden Gewinnen. „Wir trauen uns zu, deutliche Zuwächse zu erzielen“, sagte er. 2004 hatte die Bahn einen Gewinn von 250 Mill. Euro erzielt. Aus Sicht Mehdorns ist die Bahn schon bald kapitalmarktfähig. „Wir denken, dass wir ab 2006 Investoren finden könnten, die Bahnaktien kaufen würden“, sagte er, nicht erst ab 2007, wie derzeit geplant. Je eher sich die Bahn frisches Geld über den Kapitalmarkt verschaffe, desto eher werde der Steuerzahler entlastet. Die Bahn hätte aber auch kein Problem damit, erst 2007 oder später an die Börse zu gehen, sagte Mehdorn.

Der ursprünglich für das nächste Jahr geplante Börsengang war verschoben worden.

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