BP und Rosneft
Rückschlag durch Schiedsgericht

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Moskau/LondonDie geplante Partnerschaft zwischen BP und dem größten russischen Ölkonzern Rosneft hat einen weiteren Rückschlag erlitten.

Ein Schiedsgericht in Stockholm blockierte am Donnerstag entsprechende Pläne der Konzerne. Das Gericht genehmigte die gemeinsame Ölförderung in der Arktis sowie den milliardenschweren Aktientausch nicht.

Damit setzte sich das russische Konsortium AAR durch. AAR hält die Hälfte am russischen Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP und ist gegen die Überkreuzbeteiligung. Das Konsortium argumentiert, dies verletze eine Eignervereinbarung, wonach TNK-BP das „bevorzugte Instrument“ für alle Tätigkeiten von BP in Russland sei. AAR hatte vor der Entscheidung bereits eine einstweilige Verfügung gegen die Allianz von BP und Rosneft erwirkt.

BP kündigte an, den Aktientausch einzeln voranzutreiben zu wollen. Mit dem Rosneft-Deal will sich BP Zugriff auf lukrative Fördermöglichkeiten in der Arktis sichern. Experten zufolge befinden sich dort rund ein Fünftel der weltweiten bislang unentdeckten Ölvorkommen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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