Branchenprimus Fitness Company stellt ein
Arbeiten im Fitness-Club: Weniger Muckis, mehr Köpfchen

Von der Muckibude zum Wellness-Center - so wie sich die Branche in den letzten 20 Jahren entwickelt hat, steigt auch der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften. Nicht nur Sportwissenschaftler werden gesucht.

take DÜSSELDORF. "Personal ist der Dreh- und Angelpunkt in den Fitness Studios", betont Birgit Schwarze. Für die Präsidentin des Deutschen Sportstudioverbandes (DSSV) ist klar:"Beratung und Motivation sind die Erfolgsgaranten". Das fange an der Erfrischungsbar an und höre im Tai-Bo-Kurs auf. Auch Fibo-Chefin Sandra Orth setzt auf Know How: "Den Fitness Discounter will der Kunde nicht". So habe sich auch das Problem der Schnäppchen-Marktes wieder von selbst erledigt.

Für fast 80 000 Vollzeitbeschäftigte sind die Fitness-Tempel inzwischen Arbeitsgeber. Stolz ist die Branche auf ihren Ausbildungswillen. Seit 2002 gibt es den Ausbildungsberuf "Sport- und Fitnesskaufmann/-frau". Die Stellen sind beliebt - sowohl bei den Betreibern als auch bei jungen Leuten. Ende 2003 zählte der DSSV 2 082 junge Auszubildende in den rund 5 700 Studios.

Besonders die Ausrichtung an neuen Zielgruppen wie der "Generation 55plus" und den "U18" stelle aber auch neue Herausforderungen an die Aus- und Weiterbildung, so Schwarze weiter. Ein "ey, du" passe bei den Älteren einfach nicht, die derzeit die am stärksten wachsende Zielgruppe seien. Auch Themen wie gesunde Ernährung änderten den Ton in den Studios. "Kalorien zählen genügt da nicht", erklärt Schwarze.

Seite 1:

Arbeiten im Fitness-Club: Weniger Muckis, mehr Köpfchen

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%