Branchentrends
Elektrogeräte auch in Krise gefragt

Verbraucher kaufen Haushaltsgeräte, Informationstechnologie und Unterhaltungselektronik auch in der Krise. Zu diesem Ergebnis kommt die Gesellschaft für Konsumforschung. Einige Bereiche mussten jedoch auch Einbußen hinnehmen.
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HB NÜRNBERG. Der Elektrogerätemarkt zeigt sich nach Erkenntnissen von Marktforschern weiterhin krisenresistent. Mit 9,9 Mrd. Euro habe sich der Umsatz für Haushaltsgeräte, Informationstechnologie und Unterhaltungselektronik im dritten Quartal 2009 auf dem Vorjahresniveau bewegt, berichtete die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) am Donnerstag. Erstmals seit dem Frühjahr 2008 habe auch der Fotomarkt wieder ein leichtes Wachstum verzeichnet. Der Umsatz nahm von Juli bis Ende September um 1,4 Prozent zu. In den ersten neun Monaten lag der Umsatz auf dem Elektrogerätemarkt nach GfK-Angaben mit 29,7 Mrd. Euro nur knapp unterhalb des hohen Vorjahresniveaus.

Umsatzrückgänge musste dagegen der Telefon- und Handymarkt hinnehmen. Im Vergleich zum Vorjahr büßte das Marktsegment den Angaben zufolge im dritten Quartal neun Prozent Umsatz ein, nach Verlusten von 6,5 Prozent im Vorquartal und 15,3 Prozent zum Jahresbeginn. Vor allem die Umsätze bei Mobiltelefonen seien stark rückläufig. Auch bei Bürogeräten und Verbrauchsmaterialien sorgt offensichtlich die Krise für sinkende Umsätze. Für das vierte Quartal zeigt sich die GfK dennoch optimistisch.

Das aus Verbrauchersicht vorteilhafte Preisniveau und einige Produktneuheiten könnten im anstehenden Weihnachtsgeschäft der gesamten Branche zusätzliche Kaufimpulse bringen, prognostizierte die GfK.

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