Brauerei
Carlsberg klagt über Durststrecke in Russland

Der dänische Bierbrauer Carlsberg profitiert zwar vom steigenden Absatz in Asien und Westeuropa. Die wegen der politischen Krise schwächelnden Märkte in Russland und der Ukraine machen Carlsberg aber zu schaffen.
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KopenhagenDas schwächelnde Geschäft in Russland und der Ukraine setzt dem dänischen Brauer Carlsberg zu. Das Absatzvolumen in Osteuropa ging im ersten Quartal um 16 Prozent zurück, wie das Unternehmen am Dienstag in Kopenhagen mitteilte.

Durch einen zunehmenden Bierdurst der Kunden in Asien und Westeuropa konnte das Minus aber insgesamt auf ein Prozent begrenzt werden.

So wuchs der Bierabsatz in Asien um vier und in Westeuropa um fünf Prozent. Im Vergleich zu den größeren Rivalen Anheuser-Busch, SABMiller und Heineken ist Carlsberg stärker vom russischen Markt abhängig. Durch die Wirtschaftskrise in Russland und die Ukraine-Krise verringerte sich die Nachfrage dort zuletzt deutlich.

Unter dem Druck der Osteuropa-Schwäche trimmt die Brauerei, zu der auch die Marken Holsten, Tuborg und Kronenbourg gehören, ihre Produktion auf mehr Effizienz. Im ersten Quartal steigerte der Konzern seinen operativen Gewinn ohne Berücksichtigung von Sondereffekten um 46 Prozent auf umgerechnet rund 89 Millionen Euro (661 Millionen Kronen). Der Umsatz wuchs um vier Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro (13,5 Milliarden Kronen).

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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