Brauereikonzern
SAB-Miller verspricht verschärften Sparkurs

Die Übernahmeschlacht um den Brauereiriesen SAB Miller tobt. Im Kampf gegen die Übernahmepläne des Konkurrenten AB Inbev verspricht der Konzern seinen Aktionären nun einen noch drastischeren Sparkurs.

LondonIm Abwehrkampf gegen den weltgrößten Brauereikonzern AB Inbev aus Belgien hat die britische Brauerei SAB Miller ihren Aktionären einen verschärften Sparkurs versprochen. In diesem Jahr würden mindestens eine Milliarde Dollar (887 Millionen Euro) eingespart, teilte SAB Miller am Freitag mit. Das sei doppelt so viel wie bislang geplant. Voraussetzung sei allerdings, dass es keinen Eigentümerwechsel gebe.

Selbstverständlich wirtschafte Sab-Miller schon „höchst effektiv“, doch das Unternehmen sei weiterhin dabei, Dopplungen zu vermeiden, Expertenwissen etwa zur Beschaffung zu bündeln und Produktionsabläufe zu standardisieren, erklärte SAB Miller-Chef Alan Clark nach einem Treffen mit Investoren. Spart das Unternehmen mehr, kann das den Gewinn steigern – und damit auch den Aktienkurs oder die Dividende.

AB Inbev hat sein Angebot für den Konkurrenten schon zweimal erhöht, ist aber bislang auf erbitterten Widerstand gestoßen. SAB Miller, die Nummer zwei auf dem internationalen Biermarkt, erklärte sich für unterbewertet. AB Inbev wandte sich daher am Donnerstag direkt an die Aktionäre von SAB Miller.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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