Brauereiriese
Premiumbier füllt AB Inbev die Kasse

Der weltgrößte Bierbrauer Anheuser-Busch Inbev bekommt Rückenwind für seine Übernahmepläne. Im dritten Quartal machte der Konzern vor allem mit seinen Premiummarken wie Beck's gute Geschäfte.

LondonFlorierende Geschäfte mit seinen Premium-Marken geben dem Bier-Weltmarktführer Anheuser-Busch Inbev vor der geplanten Übernahme des Branchenzweiten SAB Miller Rückenwind. Der Beck's- und Budweiser-Brauer mit Sitz in Belgien steigerte seinen Umsatz im dritten Quartal um rund acht Prozent, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Zwar wuchs das Absatzvolumen lediglich um 1,5 Prozent. Preiserhöhungen und eine stärkere Nachfrage nach hochpreisigen Bieren füllten aber die Kasse. Das Management zeigte sich zudem optimistisch, dass dieser Trend anhalten wird.

Der operative Gewinn sank auf 4,4 Milliarden Dollar. Bereinigt um Wechselkurseinflüsse und andere Sondereffekte legte er allerdings um knapp zehn Prozent zu. Vor allem in den USA lief es rund. In China bekam der Konzern die Konjunkturabkühlung zu spüren.

AB Inbev will bis Mittwoch ein verbindliches Angebot für eine rund 100 Milliarden Dollar schwere Übernahme des britisch-amerikanischen Rivalen SAB Miller vorlegen, der Marken wie Pilsner Urquell, Peroni und Grolsch verkauft. Sollte die Fusion zustande kommen, käme weltweit jedes dritte Bier aus einer Brauerei des Konzerns.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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