Brenntag
Zukäufe in Europa und China bringen Gewinnzuwächse

Der Chemikalienhändler Brenntag hat im ersten Quartal einen kräftigen Gewinnzuwachs verbucht. Zukäufe in Europa und China haben sich positiv auf das Ergebnis ausgewirkt.
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FrankfurtZukäufe in Europa und im Wachstumsmarkt China haben den Gewinn des Chemikalienhändlers Brenntag zum Jahresstart steigen lassen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg im ersten Quartal um 8,5 Prozent auf 171,5 Millionen Euro, wie der Branchenprimus im Chemikalienhandel am Mittwoch mitteilte.

Damit wurden die Erwartungen der Analysten erfüllt. Der Überschuss nahm um 18,7 Prozent auf 79,4 Millionen Euro zu. „Wir waren erneut in der Lage, alle relevanten Ergebnisgrößen zu steigern“, erklärte Konzernchef Steven Holland. Angesichts eines unsicheren Konjunkturumfeldes wolle sich Brenntag aber nicht ausruhen. Mit einem Sparprogramm in Europa, das etwa die Lager- und Transportlogistik angeht, will Holland die Schlagkraft des Konzerns erhöhen.

Brenntag handelt mit Industrie- und Spezialchemikalien und übernimmt dabei Aufgaben, die große Chemiekonzerne ausgelagert haben. Der Umsatz kletterte von Januar bis Ende März um 12,1 Prozent auf 2,38 Milliarden Euro. Dabei profitierte die Gesellschaft aus Mülheim an der Ruhr von den Zukäufen des vergangenen Jahres.

Brenntag hatte die Multisol Gruppe in Europa übernommen und zudem das Unternehmen Zhong Yung in China, um in dem asiatischen Wachstumsland seine Position auszubauen. Der Konzern war bereits in den vergangenen Jahren mittels Übernahmen kräftig gewachsen.

Für das Gesamtjahr bekräftigte Konzernchef Holland frühere Prognosen, wonach 2012 bei allen relevanten Ergebnisgrößen - Wechselkurseffekte ausgeschlossen - Zuwächse erwartet. Dank der Sparanstrengungen soll der Anstieg des operativen Gewinns (Ebitda) noch stärker ausfallen als das Plus beim Rohertrag.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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