Brillen
Anleger feiern Fielmann

Die steigende Nachfrage nach aufwendigen Gleitsichtbrillen lässt die Kassen bei Fielmann kräftig klingeln. Zur Jahresmitte steigerte der Brillenfilialist den Konzernumsatz um fast acht Prozent auf 450 Mill. Euro. Das verhalf der Aktie zu einem deutlichen Plus.

HB HAMBURG. Noch stärker legte der Vorsteuergewinn zu, der sich um 43 Prozent auf über 80 Mill. Euro verbesserte. Als Grund für den Gewinnanstieg nannte das Hamburger Unternehmen am Dienstag, dass immer mehr teure Brillen verkauft werden.

Aus den vorläufigen Zahlen wird deutlich, dass Fielmann den Umsatz im zweiten Quartal stärker steigerte als zu Jahresbeginn. Von Januar bis März waren die Erlöse um fünf Prozent gestiegen. Vor wenigen Monaten hatte Vorstandschef Günther Fielmann noch erwartet, das Wachstumstempo im Gesamtjahr nicht halten zu können. In den ersten sechs Monaten eröffnete Fielmann elf neue Niederlassungen und kommt damit auf 607 Läden.

Anleger griffen nach der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen zu und schickten die Fielmann-Aktie gegen den Trend mit einem Plus von vier Prozent an die Spitze der Gewinnerliste im Kleinwertesegment SDax.

Fielmann profitiert davon, dass die Zahl der Brillenträger in Deutschland seit Jahren wächst, wofür Experten auch die Bildschirmarbeit verantwortlich machen. Gleitsichtbrillen sind in der Regel teurer. Hinzu kommt die demografische Entwicklung, Auch die modische Akzeptanz der Brille hat zugenommen. Durch den Trend zur Zweitbrille kann sich Fielmann von der Konsumschwäche abkoppeln.

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