Britische Kaufhauskette kämpft um Profite
Marks & Spencer verliert weiter Umsatz

Der Umsatz der britischen Kaufhauskette Marks & Spencer ist im siebten Quartal in Folge geschrumpft. Auf vergleichbarer Basis sank er in dem am 9. Juli beendeten ersten Quartal des Geschäftsjahres um 5,4 Prozent.

dih/Bloomberg LONDON. Die Aktie des Unternehmens gehörte gestern an der Londoner Börse dennoch mit einem Plus von knapp zwei Prozent zu den Gewinnern. Die Anleger zeigten sich ermutigt davon, dass Vorstandschef Stuart Rose trotz des schwachen Konsumklimas an seinen Plänen festhält, die Kosten zu senken und den Gewinn zu steigern.

Sorgenkind war erneut das Geschäft mit Textilien und Hauseinrichtung. Hier sank der Umsatz um elf Prozent. Dafür verkaufte Marks & Spencer auch dank einer intensiven Werbekampagne 0,7 Prozent mehr Lebensmittel. Positiv bewerteten Analysten auch, dass die Kaufhauskette sehr sparsam Sommerware geordert hat und deshalb jetzt nur einen kurzen Sommerschlussverkauf mit einem schmalen Angebot veranstaltet. Das sei geschehen, um die Profitabilität zu schützen, erklärte Rose. Er hat im vergangenen Jahr die Führung der Kaufhauskette übernommen und ihre Übernahme durch den Investor Philip Green verhindert. Seither kämpft er darum, Marks & Spencer auf Erfolgskurs zu bringen. Doch die gegenwärtige Konsumflaute trifft das Unternehmen, das sich vor allem an die Mittelschicht wendet, besonders hart.

Damit hat Burberry, die weltweit durch ihr unverkennbares Karomuster bekannte Luxusmarke, weniger zu kämpfen. Zwar ist auch hier das britische Geschäft eher flau, aber dank starker Verkäufe in den USA und Asien überraschte das Unternehmen gestern positiv. Der Umsatz stieg wechselkursbereinigt um neun Prozent auf 113 Mill. Pfund (164 Mill. Euro) und damit erneut stärker als von Analysten vorausgesagt. Die Burberry-Aktie stieg um mehr als fünf Prozent, die des Mehrheitsaktionärs GUS um gut zwei Prozent. GUS will den 66-prozentigen Burberry-Anteil noch im Laufe des Jahres abspalten.

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