Britische Reiselust
Heathrow-Betreiber reduziert Verluste

Der britische Fraport-Konkurrent und Heathrow-Betreiber BAA kann seinen Vorsteuerverlust reduzieren. Besonders die Zahl der Passagiere legte im ersten Halbjahr deutlich zu.
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LondonDie neu angefachte Reiselust hilft dem britischen Flughafenbetreiber BAA beim Abbau seines Fehlbetrags. Der bereinigte Vorsteuerverlust sei im ersten Halbjahr um knapp 30 Prozent auf rund 117 Millionen Pfund gesenkt worden, teilte der Fraport-Konkurrent am Mittwoch mit. Der Umsatz sei um zwölf Prozent auf 1,07 Milliarden Pfund gestiegen. Die Zahl der Passagiere habe um rund sieben Prozent auf 41,1 Millionen zugelegt. 

BAA wird vom spanischen Baukonzern Ferrovial kontrolliert und betreibt neben dem größten europäischen Flughafen London Heathrow unter anderem noch London Stansted sowie mehrere Flughäfen in Schottland. Die britische Wettbewerbsbehörde drängt BAA zum zügigen Verkauf von Stansted und einem der schottischen Flughäfen, um die Marktmacht des Konzerns einzuschränken. BAA prüft derzeit noch rechtliche Schritte gegen den Beschluss. Experten rechnen damit, dass die Briten Stansted lediglich mit einem großen Rabatt losschlagen können. Der Wert des Flughafens wird auf 1,32 Milliarden Pfund geschätzt.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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