British-Airways-Mutter

IAG-Gewinn steigt deutlich

Erst kürzlich stimmte die EU der Übernahme von Aer Lingus durch die British-Airways-Mutter IAG zu. Im zweiten Quartal legte IAG trotz hartem Wettbewerb mächtig zu. Der Gewinn steigt um satte 40 Prozent.
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huGO-BildID: 45668497 FILE - In this June 17, 2013 file photo, a British Airways Airbus A380, right, takes off in front of an Air India Boeing 787 Dreamliner during the first day of the 50th Paris Air Show at Le Bourget airport, north of Paris. In the next 20 years, global airlines will need 38,050 new airplanes, jet manufacturer Boeing said in its annual market forecast Thursday, June 11, 2015. That's up 3.5 percent from last year's projection. (AP Photo/Francois Mori, File) Quelle: ap
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(Foto: ap)

LondonFlorierende Geschäfte verleihen der British-Airways-Mutter IAG vor der Übernahme des irischen Rivalen Aer Lingus Rückenwind. Trotz des harten Preiskampfes in der Branche stieg der operative Gewinn im zweiten Quartal überraschend kräftig um 40 Prozent auf 530 Millionen Euro, wie das Unternehmen, zu dem auch der spanische Billigflieger Vueling und die traditionsreiche Iberia gehört, am Freitag mitteilte.

Damit sei IAG auf Kurs, die wiederholt angehobene Jahresprognose zu erreichen. Nachdem Aer-Lingus-Großaktionär Ryanair erklärte, sich nicht gegen die 1,3 Milliarden Euro schwere Übernahme zu sperren, sei man auch hier fast am Ziel.

Wie wir morgen fliegen
Mehr Luft über den Wolken
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Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer tritt bei seiner Regionaljet-Generation E2 mit einer völlig neu gestalteten Kabine an. Spezielle Handgepäck-Behälter sowie versetzte Sitze sorgen nicht nur für einen luftigeren Eindruck bei den Fluggästen, sie schaffen auch tatsächlich mehr Platz in der chronisch beengten Röhre.

Apartment in 13.000 Metern Höhe
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„Residence by Etihad“ – unter diesem Namen bietet die Golf-Airline ihren betuchten Fluggästen nicht weniger als eine komfortable Drei-Zimmer-Wohnung für ihren Flug an. Eingebaut ist das Luxus-Appartement im Oberdeck des Airbus 380, von dem die Fluggesellschaft gerade den zweiten übernommen hat. Acht weitere A380 sind bereits bestellt.

Ausgehen an Bord
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Rivale Qatar Airways setzt dagegen auf einen gepflegten Ausflug an Bord – etwa in eine luxuriös  gestaltete Bar. Auch sie ist in den Airbus 380 der Airline eingebaut und zwar im Oberdeck. Rein dürfen leider nur Passagiere der Business und First Class, alle anderen müssen weiterhin auf ihren Sitzen bleiben. 

Immer unter Strom
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Über den Wolken scheint immer die Sonne. Die Ingenieure von B/E Aerospace wollen sich das zunutze machen. Sie haben in die Sonnenblenden der Fenster einen dünnen Solarzellenfilm eingebaut. Der liefert Strom etwa zum Aufladen eines Smartphones oder Tablet-Computers. Noch befindet sich das System mit dem Namen „Solar Eclipse“ in der Testphase.

Müllwagen an Bord
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Eine Idee, die für die Passgiere nicht sichtbar, aber gleichwohl genial ist, hat Marc Spille, Student an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg, gemeinsam mit Airbus umgesetzt. Sein mobiler Müllcontainer zieht die gefüllten Müllsäcke stark zusammen und presst den Abfall so platzsparend zusammen. Der Clou: Spille nutzt dazu das Vakuumsystem der Bordtoilette.

Digitale Fluchthilfe
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Dem Gerede des Sitznachbarn entkommen? Mit der „Escape Visor“ von Alexandra Moceri vom College for Creative Studies in Detroit ist das kein Problem. Befestigt am Kopfteil des Flugzeugsitzes kann der Passagier die „Brille“ bei Bedarf herunterklappen und per Touchpad im Sitz festlegen, was er mit ihr sehen möchte – vom aktuellen Bordprogramm bis hin zu Live-Bildern vom Flug. Alternativ lässt sich das Sichtfeld abdunkeln – für ein kleines Nickerchen. Noch ist die Brille allerdings nur eine Studie.

Neue Durchlässigkeit
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Mit einer neuen, stark lichtdurchlässigen Folie macht Sabic Innovative Plastics auf sich aufmerksam. Was auf den ersten Blick unspektakulär klingen mag, schafft ganz neue Möglichkeiten auch für den Fluggast. Längst denken die Airlines etwa über Self-Service-Stationen an Bord nach. Dazu muss der Passagier natürlich sehen, was es gibt. Das klassische Vitrinenglas ist viel zu schwer. Die Folie von Sabic ist dagegen leicht und zudem noch schwer entflammbar.

Da IAG schon vor Jahren auf einen Sparkurs schwenkte, macht dem Unternehmen der Preiskampf mit Billigfliegern weniger zu schaffen als etwa der Lufthansa und Air France-KLM. Europas größter Billigflieger Ryanair hatte erst kürzlich eine neue Runde eingeläutet. Die irische Airline will die niedrigen Ölpreise nutzen, um die Flüge im Winter günstiger anzubieten.

Die niedrige Tankrechung ließ auch bei der Lufthansa den Quartalsgewinn um mehr als die Hälfte auf 635 Millionen Euro steigen. Der französisch-niederländische Rivale Air France-KLM flog dagegen mit 185 Millionen Euro ein Fünftel weniger Betriebsgewinn ein und verschärfte den Sparkurs.

  • rtr
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