British-Airways-Mutter IAG

Schwieriges Umfeld, gutes Ergebnis

Die International Airlines Group (IAG), Mutter von British Airways und Iberia Airlines, konnte ihren Gewinn 2016 deutlich steigern. Grund seien niedrige Treibstoffkosten. Nur der Pfund-Kursverfall trübt die Stimmung.
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Die Mutter der britischen Fluggesellschaft, die International Airlines Group, konnte den Konzerngewinn im vergangenen Jahr deutlich steigern. Quelle: Reuters
British Airways

Die Mutter der britischen Fluggesellschaft, die International Airlines Group, konnte den Konzerngewinn im vergangenen Jahr deutlich steigern.

(Foto: Reuters)

LondonDie British-Airways-Mutter IAG hat dank niedrigerer Treibstoffkosten den Gewinn im vergangenen Jahr deutlich gesteigert. Das operative Ergebnis vor Sonderposten legte um 8,6 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen, zu dem auch die spanische Fluggesellschaft Iberia gehört, am Freitag mitteilte. Belastend wirkte sich allerdings der Kursverfall des Pfundes nach dem britischen Referendum für einen EU-Ausstieg aus. Der Umsatz sank auch deswegen um 1,3 Prozent auf 22,6 Milliarden Euro.

Insgesamt sei es ein gutes Ergebnis in einem schwierigen Umfeld, erklärte IAG-Chef Willie Walsh. IAG hatte wegen Anschlägen in Europa und in Urlaubsländern sowie dem Brexit-Votum seine Ziele für 2016 wiederholt gesenkt.

Das sind die sichersten Airlines der Welt
Platz 20: Air Berlin (Deutschland)
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Die zweitgrößte Airline Deutschlands hat sich in puncto Sicherheit nichts vorzuwerfen, da es seit ihrer Gründung bisher weder einen tödlichen Unfall noch einen Flugzeugverlust gab. Allerdings kam es in den vergangenen Jahren zu mehreren kritischen Zwischenfällen. Für die Top 15 hat es daher mit dem Index 0,025 nicht gereicht.

Einmal im Jahr stellt das Flugunfallbüro Jacdec für das Fachmagazin „Aero International“ ein Sicherheitsranking der 60 größten Fluggesellschaften auf. Die Sicherheit berechnet sich nach der Anzahl der Ausfälle pro Flugkilometer, gewichtet um die Schwere des Unfalls und einen Landesfaktor. Da alle Unfälle der vergangenen 30 Jahre zeitlich gewichtet in die Statistik eingehen, schneiden viele Airlines wegen schwerer Unglücke in der Vergangenheit schlecht ab.

Platz 19: Sichuan Airlines (China)
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Die chinesische Fluggesellschaft wurde 1986 gegründet, die Flotte besteht mittlerweile aus 106 Flugzeugen und bedient vor allem Ziele im asiatischen Raum. Größere Unglücke sind bislang ausgeblieben. Mit einem Index von 0,025 schafft es die Airline in die Top 20.

Platz 18: British Airways (Großbritannien)
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Mit einem Index von 0,020 landet die Fluggesellschaft immerhin in den Top 20. Dabei kommt es bei den Fliegern immer wieder zu Zwischenfällen. So waren jüngst in einem Superjumbo auf dem Weg von San Francisco nach London offenbar giftige Gase ausgetreten. Die Maschine wurde nach Vancouver umgeleitet, konnte ihren Flug aber anschließend fortsetzen.

Platz 17: Delta Airlines (USA)
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Delta gehört zu den größten Fluggesellschaften der Welt. Den letzten Zwischenfall gab es im März 2015, als eine Maschine bei der Landung in New York von der Landebahn rutschte und gegen einen Erdwall prallte. Dabei wurden 23 Passagiere leicht verletzt. Mit einem Index von 0,018 landet Delta Air Lines dennoch in den Top 20.

Platz 16: Air Canada (Kanada)
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Die kanadische Fluggesellschaft landet mit einem Index von 0,018 auf dem 16. Rang. Zuletzt kam es im März 2015 zu einem Zwischenfall bei schlechtem Wetter: Ein Airbus setzte beim Flug von Toronto nach Halifax bei der Landung vor der Landebahn auf. Insgesamt 23 Insassen wurden verletzt.

Platz 15: All Nippon Airways (Japan)
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Auf Rang 15 der sichersten Fluggesellschaften steht All Nippon Airways. Im Jahr 2013 hatte ANA von Air Transport World (ATW) den Preis „Airline of the Year 2013“ erhalten. Nach Triebwerksproblemen im selben Jahr rutschte die Airline vom Spitzenplatz aus der Top Ten. ANA erreicht den Wert von 0,018 – das macht Platz 15.

Platz 14: Virgin Atlantic Airways (Großbritannien)
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Die Flotte der Virgin Atlantic besteht aus 38 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 8,4 Jahren. Jährlich befördert die Airline 5,3 Millionen Passagiere – bisher ohne jeden Absturz. Der Index liegt aktuell bei 0,017.

Auch in diesem Jahr rechnet das Unternehmen mit einem steigenden Gewinn. Die Bilanz, der Ausblick und ein angekündigter Aktienrückkauf erfreuten die Anleger. Die IAG-Aktie legte im frühen Handel mehr als zwei Prozent zu. Auch Rivale Air France-KLM hatte den Gewinn im vergangenen Jahr kräftig gesteigert. Die Lufthansa legt ihre Zahlen Mitte März vor.

  • rtr
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