British Airways: Pfund-Schwäche gefährdet BA-Iberia-Zusammenschluss

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Pfund-Schwäche gefährdet BA-Iberia-Zusammenschluss

Der anhaltende Kursrutsch des britischen Pfunds könnte den geplanten Zusammenschluss zwischen British Airways und der spanischen Iberia verhindern. Die BA-Chef Willie Walsh sagte laut einem Zeitungsbericht, die Aktionäre seines Unternehmens würden einer Fusion auf Basis der derzeitigen Börsenkurse nicht zustimmen.

HB LONDON. Das sagte Walsh der "Financial Times". Am Freitag übertraf der Börsenwert von Iberia der Zeitung zufolge erstmals seit Beginn der Verhandlungen Mitte vergangenen Jahres den Wert von British Airways. Grund hierfür seien der Kursrutsch der BA-Aktie und das schwache Pfund. Iberia sei überbewertet, sagte Walsh weiter. Dies müsse jedoch in den Verhandlungen geklärt werden.

Walsh erklärte, es gebe keine Notwendigkeit für einen Zusammenschluss mit Iberia. "Wenn es keinen Sinn ergibt, wende ich mich ab. Ich fühle mich nicht unter Druck". Als die beiden Fluglinien im Juli Fusionsverhandlungen aufnahmen, signalisierten die Börsenkurse ein Aktien-Tauschverhältnis von 65 Prozent für BA und 35 Prozent für Iberia, berichtete die Zeitung weiter. Am Freitag jedoch habe das Verhältnis 49,6 Prozent für BA und 50,4 Prozent für Iberia betragen.

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