Buchhändler
Hugendubel und Weltbild dürfen bei Karstadt verkaufen

Der größte deutsche Buchhändler, die Hugendubel/Weltbild-Gruppe, kann vom Juli an Bücher in den Warenhäusern der Arcandor-Tochter Karstadt verkaufen. Das Bundeskartellamt hat dem jetzt zugestimmt, aber auch eine Einschränkung gemacht.

HB DÜSSELDORF. Es gab am Mittwoch nach langer Prüfung grünes Licht für 44 Buchläden in den Warenhäusern. In fünf deutschen Städten sieht das Kartellamt aber wettbewerbsrechtliche Probleme. Für Frankfurt, Wiesbaden, Kiel, München und Leipzig soll nun eine "wettbewerbskonforme" Lösung gefunden werden.

Die DHB Warenhaus Medienvertriebs GmbH dürfe 44 Buchabteilungen übernehmen, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Den ursprünglich geplanten Verkauf von 52 Standorten hätten die Unternehmen nach Einwänden des Kartellamts aufgegeben. Karstadt hatte die Buchhandlungen ursprünglich an die Douglas -Tochter Thalia vergeben wollen, sich dann aber im Oktober für Hugendubel/Weltbild überraschend entschieden.

Karstadt will die Warenhäuser mit den neuen Buchläden attraktiver machen. Auch seine Multimedia-Abteilungen will der Warenhauskonzern mit einem Partner aufwerten.

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