Buchhandel: Teure Bildbände und Potter kurbeln Weihnachtsgeschäft an
Bildbände und Potter lassen Kassen klingeln

Das Weihnachtsgeschäft läuft für den Buchandel in diesem Jahr nicht schlecht. Teure Bildbände, Harry Potter und Michael Moore lassen die Kassen klingeln. Das Buch entwickelt sich zumehmend zum "Last-Minute-Geschenk". Dies teilte Dieter Schormann, Vorstand des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, am Mittwoch mit.

HB HAMBURG. Deutschlands Buchhändler sind mitten in der heißen Phase: In den Wochen vor Weihnachten machen die Läden oft ein Drittel ihres gesamten Jahresumsatzes. Nach den bislang eher mauen Monaten hoffen die Händler in diesen Tagen vor allem auf Harry Potter, Michael Moore und Cornelia Funkes „Tintenherz“. Und die Zeichen stehen nicht schlecht: Trotz anhaltender allgemeiner Kaufzurückhaltung läuft das Weihnachtsgeschäft bei vielen Buchhändlern etwas besser als im vergangenen Jahr. Neben Potter und Moore lassen auch edle Bildbände die Kassen klingeln.

„Das Buch als Last-Minute-Geschenk rückt jetzt immer stärker in den Focus“, sagt der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Dieter Schormann. „Hochpreisige Bildbände wie „Die schönsten Bibliotheken der Welt“ gehen gut.“ Schormann hat selbst eine Buchhandlung in Gießen. Viele prächtige Bildbände, so genannte Coffeetable-Bücher, liegen vor allem als schöne Dekoration auf dem Wohnzimmertisch. „Als Coffeetable-Book läuft zum Beispiel „Best of National Geographic“ oder „Die Erde von oben“ sehr gut“, berichtet die Sprecherin des Berliner Kulturkaufhauses Dussmann, Barbara Hüppe.

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