Buchungsstand für 2004 über Vorjahresstand
Analysten: Kuoni mit einem „soliden Ausblick“

Der Irak-Krieg, die Lungenkrankheit Sars und die anhaltende Konsumflaute hat dem Schweizer Reisekonzern ein Umsatzminus von zwölf Prozent beschert. Dennoch zeichne sich in diesem Jahr ein Aufschwung ab, wie Kuoni erklärte. Auch seien weitere Zukäufe möglich.

HB HANNOVER/ZÜRICH. Der Reisekonzern Kuoni hat mit sofortiger Wirkung seine Minderheitsbeteiligung von 49 Prozent an der TUI Suisse an die Muttergesellschaft, den Touristikkonzern TUI, verkauft. Dieses teilten die TUI AG in Hannover und die Kuoni Reisen Holding AG am Donnerstag in Zürich mit. Über den Preis vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Trotz der Auflösung dieses Joint Ventures wollen beide Konzerne weiter zusammenarbeiten.

Weiterhin hat der Schweizer Reisekonzern Kuoni für 2003 ein Minus von fast zwölf Prozent auf 3,3 Mrd. sfr beim Umsatz bekannt gegeben. Dennoch sieht das Unternehmen für das laufende Jahr einen Aufschwung. Der Gewinn lag mit 64,65 Mill. sfr nur dank des Verkaufs des Geschäftsreiseveranstalters BTI über den 26,22 Mill. sfr des Vorjahres.

Nach dem Einbruch im vergangenen Jahr wegen des Irak-Kriegs, der Lungenkrankheit Sars und der Konsumflaute scheine sich 2004 ein Aufschwung abzuzeichnen, erklärte Kuoni am Donnerstag weiter. Der Buchungsstand per 6. März liege 15 % über der Vorjahresperiode. Das Buchungsverhalten nach den Anschlägen in Spaniens Hauptstadt Madrid vom 11. März ist dabei allerdings nicht berücksichtigt. Angesichts „jederzeit möglicher Nachfrageveränderungen durch politische oder andere Ereignisse wird eine hohe Flexibilität und Reaktionsbereitschaft“ beim Angebot aufrecht erhalten, hieß es.

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