Bündnis in Frankreich
Energieriese Eon baut auf Wasserkraft

Der Eon-Konzern setzt auf Wasserkraftwerke in Frankreich - und hat dazu ein Bündnis mit lokalen Versorgern geschmiedet. Mit der französischen Hydrocop Concessions wurde bereits ein Abkommen geschlossen.
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ParisDer Energieriese Eon hat in Frankreich ein Bündnis mit lokalen Versorgern geschmiedet, um mit ihnen an lukrative öffentliche Aufträge für Wasserkraftwerke zu kommen. Eon habe mit der französischen Hydrocop Concessions ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet, teilten die beiden neuen Partner am Montag in Paris mit. Über die sich abzeichnende Übereinkunft hatte bereits die Zeitung „La Tribune“ berichtet. Die französische Regierung prüft, den Bereich Wasserkraft für den Wettbewerb zu öffnen.

Eon betreibt nach eigenen Angaben 212 Wasserkraftwerke in Schweden, Deutschland, Italien und Spanien. Wo es wirtschaftlich sinnvoll erscheine, wolle der Konzern die Stromerzeugung aus Wasserkraft ausbauen, hatte Eon erklärt.

Der durch die Energiewende in Deutschland unter Druck geratene Energieriese ist aber auch im Feld der Stromerzeugung aus Biomasse aktiv. Der Düsseldorfer Konzern und das US-Unternehmen Enviva schlossen ebenfalls am Montag eine Übereinkunft zur Lieferung von Holzpellets. Ab Anfang 2013 soll der US-Konzern Eon jährlich mit 240.000 metrischen Tonnen Holzpellets versorgen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Gem. der ökoreligiösen Dogmen führt die Verbrennung fossiler Brennstoffe in eine CO2 Klimahölle. Die Nutzung der modernen Kernkraft setzt dämonische Atomstrahlen frei. Es bleiben wie im Mittelalter Sonne, Wind, Wasser und Biomasse.

    Wasserkraftwerke können sich auch in der Moderne behaupten. Die Betriebskosten abgeschriebener Wasserkraftwerke sind konkurrenzlos günstig. Die Stromerzeugung ist einigermassen planbar, teilweise auch gem. des Bedarfs steuerbar, so dass ein wertvoller Strom erzeugt wird. Allerdings sind der Wasserkraft durch den Landschaftsschutz Grenzen gesetzt.

    Richtig ökoreligiös ist es in Nordamerika Wälder anzubauen, das Holz dort zu Pellets zu verarbeiten und diese dann als religiös korrekte Energie nach Deutschland zu importieren und mittels Subventionen zur Strom-, oder Wärmeerzeugung zu nutzen. Die Bevölkerung in den Grenzen des Deutschen Reiches betrug im Mittelalter 18 Mio. die mehr schlecht als recht leben konnten. Eine Biolandwirtschaft und eine Nutzung der Wälder zur Energiegewinnung begrenzt eben die mögliche Bevölkerung. In diesem Sinne ist es konsequent die Solarzellen, deren Herstellung mehr Energie verbraucht als diese erzeugen in China herstellen zu lassen und die Biomasse aus Nordamerika, oder Sibirien zu importieren.

    Die Oekoreligion treibt Blüten.

    Vandale

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