Büroimmobilienkonzern
Alstria Office muss Bestand abwerten

Alstria Office Reit ist zu Jahresbeginn tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Büroimmobilienkonzern leidet darunter, dass er seinen Bestand abwerten musste. Nun hofft Alstria, dass die Nachfrage wieder anspringt.

HB FRANKFURT. Unter dem Strich lag der Fehlbetrag bei Alstria im ersten Quartal bei 5,5 Mio. Euro nach einem Gewinn von 6,3 Mio. vor Jahresfrist, wie der Hamburger Konzern am Freitag mitteilte. Alstria, einer der wenigen deutschen börsennotierten Immobilienfonds (Reits), verwies zur Begründung unter anderem auf Verluste aus der Abwertung des Bestandes.

Auch operativ liefen die Geschäfte schwächer, weil die gestiegenen Finanzierungskosten wie erwartet auf der Bilanz lasteten: Das Ergebnis (FFO) sank um elf Prozent auf acht Mio. Euro. Der Umsatz legte dagegen um neun Prozent zu auf 25,7 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr peilt Alstria weiter ein FFO von 32 Mio. Euro an, der Umsatz dürfte den Angaben zufolge bei 103 Mio. Euro stagnieren.

Vorstandschef Olivier Elamine setzt darauf, dass die Verkäufe wieder anziehen. „Nach unserer Erkenntnis ist insbesondere die Nachfrage nach kleineren Objekten in guter Lage, die lang- oder mittelfristig gesicherte Einnahmen versprechen, ungebrochen“, erklärte er. Auch andere Immobilienfirmen hatten zuletzt angekündigt, verstärkt kleinere Transaktionen anzugehen. Blockverkäufe sind wegen der restriktiven Kreditvergabe der Banken kaum mehr möglich.

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