Büros des Flughafenbetreibers gefilzt
Ex-Fraport-Finanzchef im Visier der Justiz

Der Flughafenbetreiber Fraport bleibt wegen des verlustreichen Terminal-Projekts in Manila in den Schlagzeilen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt in diesem Zusammenhang gegen den ehemaligen Fraport-Finanzvorstand Johannes Endler wegen des Verdachts der Untreue. Am Montag durchsuchten Ermittler Büroräume des Unternehmens.

HB FRANKFURT/MAIN. Dabei seien Akten sicher gestellt worden, die nun ausgewertet würden, sagte eine Sprecherin des Staatsanwaltschaft in Frankfurt. Eine Sprecherin von Endler bestätigte die Ermittlungen. Fraport teilte mit, die Aktion der Staatsanwaltschaft kooperativ begleitet zu haben. Das Unternehmen wolle eventuellen Unregelmäßigkeiten vorbeugen, sie verhindern und gegebenenfalls aufklären. Detaillierter wollte sich ein Fraport-Sprecher nicht äußern. Im Zusammenhang mit dem Manila-Engagement hatte es mehrmals Korruptionsvorwürfe gegeben, die von Fraport aber immer zurückgewiesen wurden.

Endlers Anwalt, sein Sohn Maximilian Endler, sagte, er habe bislang noch keine Unterlagen von der Staatsanwaltschaft erhalten und werde vorher keine nähere Stellungnahme abgeben. Endler war im März in den Ruhestand gegangen. Sein Nachfolger als Finanzvorstand bei Fraport ist der ehemalige Deutz-Manager Stefan Schulte.

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