Buffett-Firma: Bei Berkshire klingelt die Kasse

Buffett-Firma
Bei Berkshire klingelt die Kasse

Warren Buffetts Investmentholding Berkshire Hathaway steigerte ihren Gewinn um fast 51 Prozent. Neben dem Versicherungsgeschäft erwies sich erneut Buffetts Riecher für Spekulationsgeschäfte als Goldgrube.
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OmahaStarinvestor Warren Buffett hat es rechtzeitig zur anstehenden Hauptversammlung an diesem Wochenende geschafft, einen dicken Gewinn für seine Aktionäre zu erwirtschaften. Im ersten Quartal verdiente seine Investmentholding Berkshire Hathaway unterm Strich 4,9 Milliarden Dollar (3,8 Mrd Euro) und damit anderthalb mal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sei auf 43,87 Milliarden Dollar gestiegen nach 38,15 Milliarden Dollar.

Vor allem das Versicherungsgeschäft warf mehr Geld ab, wie Berkshire Hathaway am Freitag nach US-Börsenschluss bekanntgab. Zu den etwa 80 Tochterfirmen gehören Rückversicherungen sowie der in den USA bekannte Autoversicherer Geico. Auch Buffetts berühmte Spekulationsgeschäfte erwiesen sich als einträglich.

Die Zahlen lagen über den Erwartungen und dürften damit für gute Laune auf dem Aktionärstreffen in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska sorgen. Die Veranstaltung, die am Samstag beginnt, ist auch als „Woodstock für Kapitalisten“ bekannt. Zehntausende Aktionäre und Fans von Warren Buffett strömen jedes Jahr in dessen Heimatstadt, um ihrem Idol zu lauschen.

In diesem Jahr hatte Buffett eine besondere Überraschung parat: Er setzte seine erste Botschaft per Kurznachrichtendienst Twitter ab: „Warren is in the house.“ Binnen eines Tages zog er damit mehr als 318.000 Follower an.

Buffett gilt mit einem vom Magazin „Forbes“ geschätzten privaten Vermögen von 53,5 Milliarden Dollar als der viertreichste Mensch der Welt. Sein Riecher fürs Geldverdienen hat ihm den Spitznamen „Orakel von Omaha“ eingebracht.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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