Bund wird keine Sonderdividende erhalten
Deutsche Post peilt mehr Gewinn an

Die Deutsche Post rechnet fest mit einem Börsegang der Postbank im nächsten Jahr. Außerdem peilt das Unternehmen für 2004 steigende Gewinne an.

HB BERLIN. Mit den erhofften Einnahmen aus dem Verkauf von 49 Prozent ihrer Postbank-Anteile an der Börse von mindestens 2,5 Milliarden Euro will Vorstandschef Klaus Zumwinkel die Schulden reduzieren und die Verteilzentren in Europa ausbauen. Der Börsengang dürfte im Herbst kommenden Jahres über die Bühne gehen, sagte Zumwinkel am Montagabend in Berlin. Der Bundesregierung - dem größten Anteilseigner der Deutschen Post - werde aus dem Börsengang keine Sonderdividende zufließen.

Mit Blick auf 2004 zeigte sich Zumwinkel optimistisch. „Ich gehe davon aus, dass wir im nächsten Jahr höhere Gewinne haben als in diesem Jahr“, sagte er. Dabei dürfte auch die Dividende höher ausfallen. Dies sei unabhängig vom Börsengang der Postbank, erklärte der Post-Chef. Im vergangenen Jahr hatte der Bonner Konzern eine Dividende von 0,40 Euro je Aktie ausgeschüttet.

Für das laufende Jahr erwartet die Deutsche Post World Net AG weiterhin einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 2,9 Milliarden Euro. Zu Marktspekulationen über ein Interesse der Deutschen Post an einer Übernahme des britischen Logistikunternehmens Exel sagte Zumwinkel: „Daran ist nichts.“

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