Bundesnetzagentur stellt Verfahren ein
Deutsche Post betreibt kein Dumping

Die Bundesnetzagentur hat ein Missbrauchsverfahren gegen die Deutsche Post eingestellt. Alle Untersuchungen hätten ergeben, dass der Dumpingvorwurf nicht gerechtfertigt sei. Diesen Vorwurf hatten die Konkurrenten des ehemaligen Monopolisten vorgebracht.

HB DÜSSELDORF. Dies teilte die Behörde am Donnerstag in Bonn mit. Die Untersuchung war vor einem Jahr eingeleitet worden, nachdem die Post in den Verdacht geraten war, Wettbewerber mit Dumpingpreisen aus dem Briefgeschäft zu drängen. Detaillierte Kostenunterlagen sowie Kalkulationen der Post seien überprüft worden, teilte die Bundesnetzagentur mit.

Hintergrund des Verfahrens war die vom Kartellamt vor zwei Jahren freigegebene Einsammlung und Vorsortierung von Briefsendungen. Mehrere Wettbewerber hatten der Post vorgehalten, über Rahmenverträge mit mehreren Bundesländern die gleichen Leistungen wie die Konkurrenz anzubieten und dabei ihre Marktmacht für Dumpingangebote zu missbrauchen. Die Post verspreche Sonderkonditionen, wenn Briefsendungen von Landeseinrichtungen zu Massensendungen zusammengefasst und vorsortiert eingeliefert würden, hatten die Wettbewerber geklagt.

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