Burger King

Der McDonald's-Rivale will expandieren

Die Fast-Food-Kette Burger King will in den kommenden sechs Jahren jede Woche eine neue Filiale in Deutschland eröffnen. Der Rivale von McDonald's peilt hierzulande mittelfristig 1.000 Restaurants an.
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So sieht der McDonald's der Zukunft aus
Neues Konzept
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In 72 Filialen testet McDonald’s seit dem 4. Juli das neue Konzept „Restaurant der Zukunft“. Ob McDonald’s so die Gunst der Kunden, die lieber zum Edelburger-Brater gehen, zurückgewinnen kann, ist fraglich. Die Änderungen im Überblick.

Mehr Individualität
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McDonald’s will künftig stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden eingehen, sagt Deutschland-Chef Holger Beeck. Deswegen können Kunden in den neuen Filialen die Burger so zusammenstellen, wie es ihnen beliebt: Keine Gurken, dafür extra Tomaten und doppelt Fleisch? „Mach deinen Mäc“ heißt das Programm.

Am automatisierten Terminal
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Den Burger nach eigenem Gusto erstellt der Kunde am automatisierten Terminal oder via Smartphone-App. Auch die Bezahlung erfolgt so.

Mehr Fleisch
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Wer verlorene Kunden zurückgewinnen will, muss von der Konkurrenz lernen. So bieten die Amerikaner in den neuen Filialen „Gourmetburger“ mit höherem Fleischanteil an, die Teil der sogenannten „Signature Collection“ sind und pro Burger zwei Euro mehr kosten.

Tischservice
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Die „Gourmetburger“ werden wie in einem à-la-Carte-Restaurant direkt an den Platz geliefert.

Überarbeitetes Küchensystem
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Ebenfalls neu: Die Burger sollen erst nach der Bestellung zubereitet werden – dafür wird das System in der Küche komplett umgestellt.

Neues Design
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Neben all diesen Neuerungen sollen die Filialen auch optisch deutlich verändert werden. Wie das aussieht, konnte man bisher nur in der Filiale am Frankfurter Flughafen (im Bild) in Augenschein nehmen – hier hatte McDonald’s die „Filiale der Zukunft“ im vergangenen Jahr vorgestellt.

MünchenDie Fast-Food-Kette Burger King peilt mittelfristig eine Zahl von 1.000 Restaurants in Deutschland an. „Aktuell haben wir in Deutschland rund 700 Filialen – und damit noch viel Potenzial“, sagte Burger-King-Deutschlandchef Andreas Bork der „Welt am Sonntag“. „Eine vierstellige Anzahl an Restaurants sollte es schon sein in den kommenden sechs, sieben Jahren.“

Damit wäre der Abstand zum Rivalen McDonald's mit derzeit 1478 Schnellrestaurants allerdings noch immer groß. Burger King hatte bereits angekündigt, neue Restaurants eröffnen zu wollen, aber bisher keine konkreten Zahlen genannt.

Geplant seien sowohl neue Standorte in Innenstadtlagen als auch an Ausfallstraßen und Verkehrsachsen in der Peripherie. Bei der Expansion gehe es vor allem um eine Verdichtung des Filialnetzes. In München etwa könne die Zahl der Restaurants von 15 auf 25 erhöht werden, in Köln von sieben auf zwölf bis 15, sagte Bork. „Die Pläne sind durchaus ehrgeizig, das weiß ich. Die entsprechenden Vorbereitungen dazu laufen aber schon seit einigen Jahren. Es kann und wird daher in nächster Zeit schnell gehen.“

Die Hamburgerbraterei will in Deutschland weitere Filialen eröffnen. Quelle: Reuters
Burger King

Die Hamburgerbraterei will in Deutschland weitere Filialen eröffnen.

(Foto: Reuters)

Burger King hatte vor zwei Jahren nach Berichten über Hygiene-Mängel und schlechte Arbeitsbedingungen eine Franchise-Krise durchlaufen. Diese sieht Bork mittlerweile überwunden. „Die Auswirkungen beim Umsatz haben wir mehr als ausgeglichen“, sagte er der Zeitung.

Für 2016 rechnet der Manager mit Erlösen in Höhe von rund 900 Millionen Euro in Deutschland. Das seien rund 50 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. „Nichtsdestotrotz wird wohl immer etwas zurückbleiben in den Köpfen der Leute. Es liegt an uns, dass die Gäste in Zukunft stets mit einem guten Gefühl kommen. Dafür tun wir alles.“ McDonald's kam nach Erhebungen des Bundesverbandes Systemgastronomie zuletzt auf rund drei Milliarden Euro Umsatz in Deutschland.

  • dpa
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