Burger King: Mitarbeiter sollen Bonus bekommen

Burger King
Mitarbeiter sollen Bonus bekommen

Nach monatelangem Streit um die Burger-King-Filialen gibt es nun gute Neuigkeiten für die 3000 Mitarbeiter von Franchisenehmer Yi-Ko: Für die „Unannehmlichkeiten der vergangenen Monate“ sollen sie eine Prämie erhalten.
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BerlinDie rund 3000 Mitarbeiter des Burger-King-Franchisenehmers Alexander Kolobov sollen einem Zeitungsbericht zufolge in wenigen Wochen eine Bonuszahlung bekommen. Diese Prämie erhielten sie für die „Unannehmlichkeiten der vergangenen Monate“, berichtete die Welt am Montag. Das Blatt berief sich auf einen Brief von Geschäftsführer Ingo Voigt an die Mitarbeiter.

Die 89 Filialen der Betreibergesellschaft Burger King GmbH waren tagelang geschlossen gewesen: Burger King Deutschland hatte im November die Verträge mit dem Franchisenehmer Yi-Ko gekündigt. Hintergrund waren Verstöße gegen die vertraglich vereinbarten Arbeitsbedingungen, hinzu kamen Medienberichte über Hygienemängel.

Anfang Dezember meldete die Burger King GmbH Insolvenz an. Die Filialen wurden im Dezember wieder geöffnet. Vergangenen Freitag zog die Gesellschaft den Insolvenzantrag zurück.

Kolobov lege Wert darauf, dass im Anschluss an die erfolgreiche Sanierung des Unternehmens alle Mitarbeiter eine Bonuszahlung erhalten, zitierte die Zeitung aus dem Brief von Geschäftsführer Voigt. „Dieses werden wir selbstverständlich umsetzen.“

Wie hoch diese Prämie sein soll, steht demnach nicht in dem Schreiben. Es gehe aber nicht um einen Burger-Gutschein, zitierte die Welt aus dem Umfeld der Firma. Der Bonus solle in einer vernünftigen Relation zum Gehalt stehen. Das Januar-Gehalt werde zudem „sofort angewiesen“, berichtete das Blatt. Bislang hätten die Beschäftigten ihren Lohn am zehnten Tag des Folgemonats erhalten.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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