Carrefour
Supermarktkette flieht aus Griechenland

Europas größter Einzelhändler zieht vor der Wahl die Reißleine und verlässt Griechenland. Der Konsum dort geht massiv zurück. Nach Carrefour könnten weitere Konzerne folgen.
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Düsseldorf/AthenZwei Tage vor der Wahl in Griechenland bekommen nicht nur europäische Politiker weiche Knie. Unternehmen aus dem europäischen Ausland, die in Griechenland Geschäfte betreiben, bereiten sich auf die Wahl vor. Diese könnte einen Sieg der radikalen Parteien mit sich bringen – der Austritt aus der Euro-Zone wäre dann nicht unwahrscheinlich.

Carrefour hat heute den Rückzug aus Griechenland angetreten. Der größte europäische Einzelhändler verkauft seinen Anteil am griechischen Joint-Venture komplett an den Partner Marinopoulus. Offiziell begründen die Franzosen den Verkauf mit den „Herausforderungen in Griechenlands derzeit vorherrschendem Wirtschaftsumfeld“.

Doch mit der Entscheidung zieht der neue Chef Georges Plassat in Wahrheit die Reißleine vor den Schicksalswahlen. Die Franzosen werden die Supermarktkette aber weiterhin beliefern. Der Carrefour-Aktie bekam der Rückzug aus Griechenland gut. Das Papier stieg um mehr als 4,7 Prozent.

Carrefour Marinopoulus betreibt 41 Großmärkte, 287 Supermärkte und 479 Läden. 2,2 Milliarden Euro trug das Geschäft in Griechenland im vergangenen Jahr zu den Gesamterlösen bei. Im ersten Quartal brachen die Carrefour-Umsätze dort aber um 16 Prozent ein. Carrefour ist kein Einzelfall, der Konsum im ganzen Land geht massiv zurück. Die Einzelhandelsumsätze lagen nach den letzten Zahlen der Statistikbehörde Elstat im März 2012 um 15,1 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Carrefour-Chef Plassat hat Angst, dass die sich der Trend nach der Wahl weiter verstärkt. Dafür nimmt er auch eine Abschreibung von 220 Millionen Euro in Kauf. Bei einem Euro-Ausstieg und der Rückkehr der Drachme würde der Konsum wohl noch stärker einbrechen. Im Lebensmittel-Einzelhandel betrug der Rückgang im März 11,4 Prozent, die Warenhäuser verzeichneten ein Minus von 19,9 Prozent.

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Supermarktkette flieht aus Griechenland

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Media-Saturn will im Land bleiben

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  • Egal, was soll`s.
    Es ist EM!
    Oleeh,oleeh,oleeh,schland - gröhl.
    Gute Nacht Deutschland!

  • Bitte noch mehr davon. Dann können endlich wieder heimische, eigene Produkte verkauft werden. Die Kettenfluten machen jeden Einzelhandelsmarkt vor Ort kaputt, verkaufen ungesunde Lebensmittel und fördern die Massentierhaltung. Und tragen dazu bei, das 100 Millarden an Lebensmitteln weg geworfen werden.

  • CARREFOURSupermarktkette flieht aus Griechenland
    ------------------------------------------------
    Na dann kann die SPD doch jetzt nach Griechenland ziehen und eine Kette aufmachen!
    ================================================

    ++++ Oh mein Gott! Oh mein Gott ++++

    +++ Jetzt schlagen die Dilettanten von der SPD +++
    +++++++++++++++ wieder zu ++++++++++++++++++++

    +++++++ gerade gelesen… +++++++
    =====================================
    Spiegel.de 15.06.2012

    SPD-Chef im Interview
    Gabriel will Griechenland entgegenkommen

    Steigt die Regierung in Athen aus dem Euro aus? Kurz vor der Parlamentswahl in Griechenland wächst in der EU die Nervosität. SPD-Chef Gabriel fordert die Bundesregierung im Interview auf, Athen bei den Reformen zeitlich entgegenzukommen: "Die Dosis an Sparmaßnahmen ist eine Überdosis."

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-chef-gabriel-will-griechenland-entgegenkommen-a-839108.html

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