Chef Ralf Teckentrup
Condor profitiert von WM-Flüchtigen

Der harte Wettbewerb auf dem Billigfliegermarkt wird nach Ansicht von Condor-Chef, Ralf Teckentrup, die Preise für Flugtickets weiter sinken lassen. Die eigene Fluggesellschaft sieht er auf der Gewinnerseite.

HB BERLIN. In der „Berliner Zeitung“ begründete Teckentrup seine Erwartung mit den weiter steigenden Kapazitäten der Billigflieger. Sie seien in den vergangenen sechs, sieben Jahren enorm gewachsen. Es sei nicht wahrscheinlich, dass dieses Wachstum schlagartig aufhöre. Es werde sich noch eine ganze Weile lang fortsetzen, wenn auch nicht in der gleichen Geschwindigkeit. „In Europa gibt es derzeit rund 50 Low- Cost-Airlines. Die werden auf lange Sicht sicher nicht alle überleben können“, sagte Teckentrup.

Der Ferienflieger Condor habe im vergangenen Jahr „erstmals seit zwei Jahren wieder einen Gewinn gemacht, und dieses Jahr sieht es auch ganz gut aus“, sagte Teckentrup. „Die Vorausbuchungen für Juni liefen besser als in anderen Jahren.“ Viele Menschen machten während der WM Urlaub, um dem Trubel zu entgehen. „Wir profitieren also eindeutig von der WM“.

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