Christ geht an Investor3i
Douglas ist bald schmucklos

Der Ausverkauf nimmt Fahrt auf: Der Handelskonzern Douglas verzichtet künftig auf sein Schmuckgeschäft und verkauft Christ an den Finanzinvestor 3i. Zuvor hatte Douglas seine Süßwarenkette veräußert.
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DüsseldorfDer Handelskonzern Douglas verkauft den Schmuckhändler Christ an einen Finanzinvestor. Die Douglas-Eigner, der Finanzinvestor Advent und die Gründerfamilie Kreke, hätten einen entsprechenden Vertrag mit 3i unterzeichnet, teilten sie am Montag mit. 3i will das Christ-Filialnetz ausbauen und rund 214 Millionen Euro investieren. Die Douglas-Eigner wollen den Konzern auf das Parfümerie-Geschäft konzentrieren.

Laut Pressemitteilung sind in Deutschland 2400 Mitarbeiter und 220 Fachgeschäfte betroffen. Das 1863 in Frankfurt gegründete Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2013/14 mit Schmuck und Uhren einen Umsatz von 400 Millionen Euro. Seit dem Abschied von der Börse 2013 sind die Familie Kreke und der Finanzinvestor Advent International Gesellschafter der Douglas-Holding. Henning Kreke wollte sich zum Verkaufspreis nicht äußern. Der Verkauf muss noch von den Aufsichtsbehörden genehmigt werden.

Im März hatte sich Douglas bereits von der Süßwarenkette Hussel getrennt. Auch die Buchhandelskette Thalia steht zur Disposition. Douglas war vom Finanzinvestor Advent zusammen mit der Gründerfamilie Kreke vollständig übernommen und 2013 von der Börse genommen worden. Bereits 2015 könnte Douglas aber wieder auf dem Kurszettel stehen, hatte es in Finanzkreisen geheißen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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