Claassen als Nachfolger bei der Bahn genannt
Spekulationen um Mehdorn-Ablösung

Der Vorsitzende des Bahn-Aufsichtsrates, Werner Müller, hat einen Bericht zurückweisen lassen, er ziehe den ehemaligen Energiemanager Utz Claassen als Chef der geplanten Verkehrssparte des Konzerns in Betracht.

HB BERLIN. Dies sei frei erfunden, erklärte ein Sprecher Müllers am Freitag. "Es handelt sich noch nicht einmal um ein gutes Gerücht." Auch der verkehrspolitische Sprecher SPD-Bundestagsfraktion, Uwe Beckmeyer, sagte in der Debatte vor der endgültigen Abstimmung über die Teilprivatisierung im Bundestag: "Diese Information ist zu dementieren, das ist falsch." Ein Bahn-Sprecher erklärte, zu Personalien werde grundsätzliche keine Stellungnahme abgegeben.

Die "Rheinische Post" hatte berichtet, Müller erwäge Claassen ab 2010 an die Spitze der Bahn-Transportgesellschaft holen. Müller, der für die SPD unter dem früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder das Amt des Wirtschaftsministers innehatte, wolle außerdem weitere Führungspositionen in der Bahn an SPD-Mitglieder vergeben, berichtete die Zeitung. Dies habe Verärgerung im Kanzleramt von Angela Merkel (CDU) ausgelöst. Claassen war von 2002 bis 2007 Chef des Energieversorgers EnBW.

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