Coca-Cola
Dürre legt Produktion von Dosengetränken lahm

Wegen extremer Trockenheit kämpft Namibia mit einer Wasserkrise. Das spürt auch der US-Getränkeriese Coca-Cola: Dosengetränke für den dortigen Markt muss der Konzern nun importieren – auf staatliche Anordnung.

WindhoekWegen der Trockenheit im Süden Afrikas stellt Coca-Cola in Namibia vorübergehend die Produktion von Getränken in Dosen ein. Das Unternehmen wolle aber sein Möglichstes tun, um seine Kunden und die Verbraucher weiter zu beliefern, teilte der US-Getränkehersteller am Donnerstag mit. Vorerst würden Erfrischungsgetränke in Dosen deshalb aus Südafrika importiert. Trotz der dadurch entstehenden Kosten sollen die Preise zunächst gleich bleiben.

Die Entscheidung zum Produktionsstopp resultiere aus der „Wasserkrise“ im Zentrum von Namibia, erklärte Coca-Cola. Die Behörden der namibischen Hauptstadt Windhoek hatten die dort ansässigen Unternehmen aufgefordert, ihren Wasserverbrauch um ein Drittel zu senken. Diese Aufforderung machte das Ausmaß der Dürre deutlich, die derzeit auch in Simbabwe, Mosambik und Malawi herrscht.

Als Reaktion auf die Aufforderung der Behörden verlagerte Coca-Cola die Produktion von Getränken in Glasflaschen aus Windhoek nach Oshakati im Norden von Namibia. Getränke in Plastikflaschen werden in der namibischen Hauptstadt weiter produziert.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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