Coca-Cola Gewerkschaft droht mit Warnstreiks

Die Gewerkschaft NGG fordert für die Beschäftigten von Coca-Cola in Deutschland sechs Prozent mehr Lohn – und will das notfalls mit Streiks durchsetzen. Supermärkte könnten vor Ostern auf dem Trockenen sitzen.
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Vertreter des Getränkeherstellers und der Gewerkschaft wollen von Dienstag bis Donnerstag in Berlin erneut verhandeln. Es soll die letzte Verhandlungsrunde sein. Quelle: dpa
Tarifkonflikt bei Coca-Cola

Vertreter des Getränkeherstellers und der Gewerkschaft wollen von Dienstag bis Donnerstag in Berlin erneut verhandeln. Es soll die letzte Verhandlungsrunde sein.

(Foto: dpa)

MünchenIm Tarifkonflikt mit dem Getränkehersteller Coca-Cola in Deutschland hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) erneut mit bundesweiten Warnstreiks gedroht. „Wir sind in der Lage, die Produktion und die Auslieferung zu stoppen“, in Betracht komme beispielsweise die Woche vor Ostern, sagte NGG-Verhandlungsführer Freddy Adjan dem „Focus“ laut Vorabmeldung vom Samstag. „Aldi, Lidl, Edeka und Co. müssten mit einem Engpass rechnen.“

Die NGG fordert für die 9700 Beschäftigten von Coca-Cola in Deutschland ein Lohnplus von sechs Prozent, einen Anspruch auf Altersteilzeit sowie den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen beim geplanten Stellenabbau. Coca-Cola hatte Ende Februar unter anderem angeboten, die Löhne in diesem und nächstem Jahr um jeweils zwei Prozent zu erhöhen. Beide Seiten wollen von Dienstag bis Donnerstag in Berlin erneut verhandeln. Es soll die letzte Verhandlungsrunde sein.

  • afp
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