Coca-Cola
US-Softdrinkhersteller leider unter Fitness-Trend

Smoothie statt Limo: Weil immer mehr gesundheitsbewusste Kunden auf Limonaden verzichten, sinkt der Umsatz von Coca-Cola das vierte Quartal in Folge. Auch die Konkurrenz hat mit dem Problem zu kämpfen.

BangaloreCoca-Cola bekommt den Fitness-Trend in Europa schmerzhaft zu spüren. Weil immer mehr gesundheitsbewusste Kunden hier zu Smoothies, Tees und Säften statt zu Limonade greifen, sank der Gesamtumsatz des US-Konzerns das vierte Quartal in Folge. Zu Jahresbeginn gingen die Erlöse um vier Prozent auf 10,28 Milliarden Dollar zurück, wie das Unternehmen aus Atlanta am Mittwoch mitteilte.

Gerade auf seinem wichtigen Markt Europa setzte Coca-Cola zudem die Stärke des US-Dollar zu. Der Höhenflug des Dollar schmälert Einnahmen außerhalb der USA, wo Coca-Cola außer in Europa auch in China und Brasilien stark vertreten ist. Der Nettogewinn fiel um rund fünf Prozent auf 1,48 Milliarden Dollar.

Der heimische Rivale Pepsico hat mit denselben Problemen zu kämpfen. Er wies am Montag einen Umsatzrückgang um rund drei Prozent auf 11,9 Milliarden Dollar und einen Gewinneinbruch um 24 Prozent auf 931 Millionen Dollar aus.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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