Cognac-Produzent
Remy Cointreau verkauft in China weniger

Weniger Umsatz und keine Umkehr des Trends in Sicht: Die Wachstumsschwäche in China bekommt der französische Spirituosenhersteller Remy Countreau deutlich zu spüren. Der Produzent setzt 2,3 Prozent weniger um.
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ParisDer französische Spirituosenhersteller Remy Cointreau bekommt wie die Konkurrenten Diageo und Pernod die Wachstumsschwäche in China zu spüren. Wie der Produzent des Cognacs Remy Martin am Donnerstag mitteilte, setzte er im ersten Quartal des Geschäftsjahrs (zum 30. Juni) 2,3 Prozent weniger um und erlöste 263,7 Millionen Euro. Eine Umkehr dieses Trends sei nicht in Sicht. Remy Cointreau, der auch den Likör Cointreau und den Whisky Bruichladdich produziert, erwirtschaftet rund 40 Prozent ihres operativen Gewinns mit dem Verkauf von Cognac in der Volksrepublik. Im Gegensatz zu China lief es in den USA deutlich besser. Dort erzielte die Marke Remy Martin zweistellige Wachstumsraten. In Europa blieb das Geschäft dank der kräftigen Nachfrage in Russland und Großbritannien stabil.

An der Pariser Börse lag der Kurs der Remy-Cointreau-Aktie nach anfänglichen Verlusten zum Mittag mit 0,3 Prozent im Plus.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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