Comeback der Traditionsmarke
Hertie hofft auf das digitale Weihnachtsgeschäft

Die Traditionsmarke Hertie ist wieder da: Zwei Osnabrücker Kaufleute hatten sich die Namensrechte des 2008 in die Insolvenz gegangenen Unternehmens gesichert. Die Kette lebt weiter – als Online-Shop.
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OsnabrückTotgesagte leben länger. Während in einigen Innenstädten die verrammelten und leerstehenden früheren Hertie-Warenhäuser noch auf Investoren warten, machen die beiden Osnabrücker Kaufleute Jan und Nils Klöker unter dem Namen der vor fünf Jahren in die Insolvenz gegangenen Traditionskette wieder Geschäfte. Hertie ist zurück - als Online-Kaufhaus.

Im vergangenen Jahr hatten sich die Klökers von Hertie-Insolvenzverwalter Biner Bähr die Namensrechte gesichert. Lange feilten sie am Konzept des neuen Shops, Mitte September sind sie gestartet. „Hertie - Viel Spaß beim Einkaufen“ lautet der Slogan.

Im Online-Geschäft sind der 33 Jahre alte Nils und sein 36 Jahre alter Bruder Jan längst keine Greenhorns mehr. Seit 1996 betreibt Jan Klöker Internet-Handel. „Sie haben das Geschäft von der Pike auf gelernt“, sagt Unternehmenssprecher Oliver Pohlmann. Ihre HDK AG sei eine familiengeführte Firma mit mittlerweile 20 Shops und 50 Mitarbeitern.

Die beiden Unternehmer setzen auf die immer noch große Bekanntheit der Marke Hertie. Wer einen neuen Namen bekanntmachen wolle, müsse Unsummen von Geld in Werbung stecken. „Auch heute noch kennen 70 bis 80 Prozent der Menschen Hertie“, sagt Pohlmann.

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Hertie hofft auf das digitale Weihnachtsgeschäft

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Der Erfolg steht und fällt mit dem Internet-Shop

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  • Ich kaufe mittlerweile einen Großteil aller benötigten Waren im Internet ein; oft bei Amazon oder anderen absolut vertrauenswürdigen Webseiten.
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    Reisen, d.h. Flüge und Hotels buche ich dort schon seit vielen Jahren, d.h. seit es das Internet gibt.
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    Probleme hatte ich nach meiner Erinnerung noch nie. Kreditkartenbetrug kenne ich auch nicht. Das Abgreifen von Kreditkartendaten im Restaurant ist übrigens viel einfacher als im Internet. Dort kann sich der Kassierer in Ruhe Namen, Kartennummer und Geheimzahl (auf der Rückseite) abschreiben.

  • Das Internet hilft gerade auch vielen kleinen traditionellen Manufakturen ein Überleben zu sichern.

  • Bloß nie im Internet einkaufen!!! Immer, immer den Laden um die Ecke und damit Arbeitsplätze von Nachbarn stützen! Es gibt noch immer Kaufhof/Karstadt in großen Städten.
    Vorsicht vor Kreditkartendaten. Vorsicht vor gefakten Websiten! Es geht alles auch ohne im Internet einzukaufen! Wer kaufen/shoppen muss, ist einfach: hirnfrei!

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