Container-Reederei
Maersk erwartet Verlust im Containergeschäft

Nach einem schwachen dritten Quartal rechnet die weltweit größte Container-Reederei Maersk mit roten Zahlen für das Gesamtjahresergebnis im Containergeschäft. Grund sind vor allem geringere Einnahmen im Frachtgeschäft.
  • 0

KopenhagenDie weltgrößte Container-Reederei A.P. Moller-Maersk rechnet nach einem schwachen dritten Quartal im Gesamtjahr mit roten Zahlen in der Sparte. Im Vierteljahr sei der Nettogewinn insgesamt auf umgerechnet 258 Millionen Euro (1,92 Milliarden dänische Kronen) gesunken, teilte der auch im Ölgeschäft tätige Konzern am Mittwoch mit. Grund waren vor allem geringere Einnahmen im wichtigen Frachtgeschäft. „Die Containergeschäfte rechnen jetzt mit einem negativen Ergebnis im Gesamtjahr als Konsequenz der geringeren Einnahmen vor allem im Asien-Europa-Handel“, erklärte der Konzern mit Sitz in Dänemark. Der Verlauf der Geschäfte bei Maersk gilt als Gradmesser für den Welthandel. Vor einem wirtschaftlichen Aufschwung werden in der Regel auch mehr Güter per Schiff versandt.

Für das Gesamtjahr rechnet Maersk nun mit einem Nettogewinn von 2,25 bis 2,5 Milliarden Euro. Das ist deutlich weniger als im vergangenen Jahr. Maersk-Aktien gaben am Mittwoch 2,5 Prozent nach.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Container-Reederei: Maersk erwartet Verlust im Containergeschäft"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%