Continental kündigt Abwärtsrevisionen für bereits veröffentlichte Ergebnisse etlicher Jahre an
US-Airlines Continental und American im Aufwind

Beide US-Fluggesellschaften Continental und American Airlines haben im zweiten Quartal die Prognosen der Analysten übertroffen. Continental kehrte deutlicher in die Gewinnzone zurück als erwartet und auch American verdiente mehr als angenommen.

HB NEW YORK. Eine stabile Nachfrage nach Flugreisen habe den negativen Einfluss hoher Treibstoffkosten überwogen, gab die fünftgrößte US-Fluggesellschaft Continental am Mittwoch bekannt. Den Nettogewinn für das zweite Vierteljahr bezifferte sie auf 100 Mill. Dollar oder 1,26 Dollar je Aktie nach einem Verlust von 17 Mill. Dollar ein Jahr zuvor. In den 100 Mill. war ein Sondergewinn von 47 Mill. Dollar durch Aktienerträge der Fluggesellschaft ExpressJet enthalten. Ohne diesen Sonderfaktor habe der Gewinn je Aktie 69 Cent betragen. Analysten hatten im Schnitt mit 31 Cent gerechnet.

Die im texanischen Houston ansässige Gesellschaft nannte einen Quartalsumsatz von 2,6 Mrd. Dollar - ein Plus von 11,8 %. Der Bestand an Bargeld und kurzfristigen Anlagen sei auf 2,05 nach 1,38 Mrd. Dollar zum Ende des vorherigen Quartals angewachsen.

Continental kündigte zudem Abwärtsrevisionen für die bereits veröffentlichten Ergebnisse etlicher Jahre bis einschließlich zum ersten Quartal dieses Jahres an. Das gehe auf Anforderungen der US-Finanzmarktaufsicht SEC zurück.

Ähnlich erging es American Airlines. Die Muttergesellschaft AMR profitierte im Quartal von höheren Passagierzahlen. Der Gewinn sei auf 58 Mill. Dollar oder 30 Cent je Aktie von sechs Mill. Dollar oder drei Cent vor Jahresfrist geklettert, teilte die Muttergesellschaft der größten Fluggesellschaft in den USA mit. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten, die mit lediglich 15 Cent je Dividendenpapier gerechnet hatten.

Der Umsatz des im texanischen Fort Worth ansässigen Unternehmens erhöhte sich um 9,9 % auf 5,31 Mrd. Dollar. Die Einnahmen durch gestiegene Passagierzahlen hätten die Belastungen auf Grund höherer Treibstoffkosten wett gemacht.

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