Cotonificio Albini
Vom Edelstoff-Hersteller zum Baumwoll-Bauer

Stoffe für Prinzen und James Bond, das ist das Geschäftsmodell der italienischen Modemarke Albini. Jetzt macht das Unternehmen auch in Baumwolle.
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Zurück zu den Wurzeln: Der italienische Edelstoff-Hersteller Cotonificio Albini kleidet Prinz William und James Bond Daniel Craig. Seit neuestem baut er auch in Ägypten selbst Baumwolle an und ab September wird er die Fäden wieder in Italien spinnen lassen, wie der Vorstandsvorsitzende Silvio Albini dem Handelsblatt mitteilte.

Albini liegt damit voll im Trend: Immer mehr Luxushersteller wollen ihre Rohstoffe stärker kontrollieren. Der Edelschneider Ermenegildo Zegna vergibt seit Jahren den „Zegna Trophy“-Preis für die beste Wolle an die Schäfer und auch der Wollspezialist Loro Piana hat in der Mongolei investiert, damit die Kaschmir-Hirten die Qualität verbessern können. Mit den eigenen Baumwollfeldern geht Abini noch einen Schritt weiter.

Der Unternehmer Albini ist überzeugt, dass es sich lohnt: Für ein Hemd, dessen kontrollierte Baumwolle aus Ägypten in Italien gesponnen und schließlich in Albino gewebt, gefärbt und weiter verarbeitet wurde, würden Kunden in Europa durchaus mehr als 200 Euro hinlegen, in Hongkong oder Russland vielleicht sogar bis zu 1000 Euro. „Es gibt einen Markt für hohe Qualität“ ist Albini überzeugt.
Albini beschäftigt 1400 Mitarbeiter und setzte im vergangenen Jahr 122 Millionen Euro

Katharina Kort
Katharina Kort
Handelsblatt / Korrespondentin

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