Dänische Brauerei Carlsberg baut Stellen ab

Der dänische Bierbrauer Carlsberg will 20 Prozent der rund 900 Arbeitsplätze am Unternehmenssitz in Kopenhagen abbauen. Carlsberg versucht bereits seit geraumer Zeit, Arbeitsabläufe zu verschlanken.
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Der viertgrößte Bierkonzern der Welt will Stellen streichen. Quelle: Reuters
Carlsberg-Flaschen in einer Diskothek

Der viertgrößte Bierkonzern der Welt will Stellen streichen.

(Foto: Reuters)

Der dänische Brauer Carlsberg treibt seinen Sparkurs mit dem Abbau von etwa 180 Stellen in der Verwaltung voran. Unter dem Druck der Schwäche im Russland-Geschäft kündigte der weltweit viertgrößte Bierkonzern, zu dem auch Marken wie Holsten, Astra, Tuborg und Kronenbourg gehören, am Mittwoch an, 20 Prozent der rund 900 Arbeitsplätze am Unternehmenssitz in Kopenhagen und den drei Regionalzentren zu streichen.

In Dänemark sollen etwa 75 Stellen wegfallen. Carlsberg versucht seit geraumer Zeit, die Arbeitsabläufe zu verschlanken und die Produktion effizienter zu gestalten. Es ist aber nun das erste Mal, das diesem Sparplan Arbeitsplätze zum Opfer fallen.

Carlsberg ist stärker als seine größeren Rivalen Anheuser-Busch Inbev, SABMiller und Heineken vom russischen Markt abhängig. Die Wirtschaftskrise in Russland und der Ukraine-Konflikt machen dem Konzern deswegen besonders zu schaffen.

  • rtr
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