Daten für Eurozone
Einzelhandel macht schlechtere Geschäfte

Der Einzelhandel in der Eurozone hat sich im September schlechter entwickelt als erwartet. Die Einnahmen fielen 1,3 Prozent niedriger aus als im Vormonat. Ein Indiz für die anhaltende Flaute in der Währungsunion.
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BrüsselDie Einzelhändler in der Euro-Zone haben im September überraschend viel Umsatz verloren. Die Einnahmen fielen 1,3 Prozent niedriger aus als im Vormonat, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Rückgang um 0,8 Prozent gerechnet, nachdem es im August noch ein Wachstum von 0,9 Prozent gegeben hatte.

Der schwache Einzelhandel ist ein weiteres Indiz für eine anhaltende Flaute in der Währungsunion. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im dritten Quartal lediglich um 0,1 Prozent gewachsen sein, sagen Ökonomen voraus. Eurostat veröffentlicht eine erste Schätzung dazu am 14. November.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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