Deichmann-Konkurrent
Schuhhändler Reno soll zum Verkauf stehen

Reno ist mit 750 Läden und 650 Millionen Euro Umsatz die Nummer zwei auf dem Markt. Zuletzt war der Schuhhändler allerdings in schwieriges Fahrwasser geraten. Nun soll das Unternehmen zum Verkauf stehen.
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FrankfurtDer zweitgrößte deutsche Schuh-Einzelhändler Reno steht Insidern zufolge vor dem Verkauf. Die Eigentümer des Unternehmen aus dem niedersächsischen Osnabrück haben die Investmentbank Rothschild mit der Suche nach einem möglichen Käufer beauftragt, wie zwei Insider am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters sagten.

Die HR Group, zu der auch der profitable Schuh-Großhändler Hamm zählt, gehört zu je 50 Prozent dem ehemaligen Metro-Manager Siegfried Kaske sowie der Familie Hamm mit weiteren Investoren. Reno war zuletzt in schwieriges Fahrwasser geraten. Der Verkaufsprozess könnte nach dem Sommer beginnen. HR Group und Rothschild wollten sich nicht dazu äußern, Kaske war zunächst nicht erreichbar.

Reno ist mit 750 Läden und 650 Millionen Euro Jahresumsatz die Nummer zwei auf dem Markt nach Deichmann. Hamm war 1888 als Lederhändler gegründet worden, Reno hatte 1977 zunächst als Versandhändler begonnen. Seit 2005 gehören beide zusammen.

Als mögliche Käufer werden Finanzinvestoren mit Interesse am Einzelhandel wie Permira, Bridgepoint, Apax und Blackstone gehandelt, aber auch kleinere Schuhhändler. Zu den Konkurrenten von Reno gehören die Augsburger Leiser, die vor einigen Jahren durch eine Sanierung gegangen war, sowie Görtz.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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