Deutsche Bahn
40 Prozent der Lokführer sind Beamte

HB BERLIN. Nur gut die Hälfte der Lokführer bei der Deutschen Bahn ist von dem Streit über die geforderte Gehaltserhöhung um bis zu 31 Prozent überhaupt betroffen. Rund 40 Prozent der 20 000 Lokführer sind noch immer verbeamtet und fallen deshalb nicht unter den Tarifvertrag. Sie wurden noch vor der Privatisierung der damaligen Bundesbahn im Jahr 1994 eingestellt.

Verbeamtete und angestellte Lokführer machen zwar die gleiche Arbeit, arbeiten beide 40 Stunden pro Woche - bekommen dafür aber unterschiedlich viel Geld. Ein angestellter Lokführer bei der Bahn erhält derzeit monatlich 1970 bis 2142 Euro brutto, hinzu kommen Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Wochenendzulagen, Schichtzulagen, Entfernungs- und Verpflegungspauschalen. Unterm Strich kommt ein verheirateter Lokführer nach Bahnangaben so auf durchschnittlich 2100 Euro netto pro Monat. Das sei deutlich weniger als bei verbeamteten Lokführern, teilte die Bahn mit.

Der Anteil der Beamten ist bei den Lokführern noch besonders hoch. Im gesamten Konzern sind von den knapp 230 000 Mitarbeitern nur noch 40 000 verbeamtet, das sind rund 17 Prozent.

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