Deutsche Bahn: Fahrgastzahlen im Aufwind

Deutsche Bahn
Steuerzahler muss Bahn mit Milliarden retten

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Fahrgastzahlen im Aufwind

Im ersten Halbjahr 2016 nutzten Pendler und Reisende in Deutschland häufiger Bus und Bahn als ein Jahr zuvor. Gut 5,7 Milliarden Fahrgäste zählte das Statistische Bundesamt im Nah- und Fernverkehr. Das waren nach Angaben der Wiesbadener Behörde zwei Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Damals hatten Streiks bei der Bahn und Unwetter für Rückgänge gesorgt.

Im Fernverkehr auf der Schiene gab es ein Rekordplus von 10,6 Prozent auf 67 Millionen Reisenden. Die Statistiker erklären dies mit Ticket- Sonderaktionen und Streckenerweiterungen. Mit Fernbussen reisten in den ersten sechs Monaten 11 Millionen Fahrgäste, Vergleichszahlen für die Vorjahresperiode hat das Bundesamt dazu nicht.

Im Nahverkehr gab es das größte Plus für Bahn und S-Bahn (plus 3,4 Prozent auf 1,3 Milliarden Fahrgäste). Aber auch Straßen-, Stadt- und U-Bahnen sowie Omnibusse wurden häufiger genutzt als vor Jahresfrist.

Durchschnittlich legte im ersten Halbjahr 2016 jeder Einwohner 70 Fahrten mit Bussen und Bahnen zurück, bundesweit waren dies täglich fast 32 Millionen Fahrten.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte die Länder angesichts der höheren Zuschüsse bereits zu besseren Angebote für die Fahrgäste aufgefordert. Dazu solle auch kostenlose Wlan-Versorgung in Zügen gehören. SPD-Fraktionsvize Sören Bartol sagte, die Länder können nun zusätzliche Zugverbindungen bestellen, damit Pendler zu fairen Preisen gut zur Arbeit und nach Hause kommen. Dem Gesetz müssen noch Bundestag und Bundesrat zustimmen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Deutsche Bahn: Steuerzahler muss Bahn mit Milliarden retten"

Alle Kommentare
  • Nach Erhöhung der Sätze
    Sozialverband fordert mehr Hartz IV für Gaststättenbesuche, Tabak und Alkohol
    Zum Jahresbeginn 2017 werden die Hartz-IV-Sätze in Deutschland angehoben. Die Kosten dafür liegen bei 590 Millionen Euro im Jahr. Ein Sozialverband fordert nun ein deutliches Plus - für einen überraschenden Zweck.

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    Ein Urlaub auf Bahamas muss auch einmal im Leben sein, zu reguläre Arbeitsjahren ist es Finanziell nicht möglich, also macht man es dann verbilligt als Hartz 4 Empfänger ?

    Und was ist mir Single-Männer ? bekommen diese mindestens einmal im Jahr ein Besuch bezahlt beim Rotlicht-Milieu ???

    Nur so als Psychologischer Wiederaufbau, damit man dann eher motiviert einen Neuen Arbeitsplatz findet damit man dann es öfters wiederholen Kann ???

    :-))))))))))))))

    So lächerlich macht sich selbst Deutschland innerhalb der EU !

    :-))))

  • @G. Nampf

    Da sind Sie aber einer der Wenigen, die sich für dieses Thema interessieren, welches dafür verantwortlich zeichnet, dass es eine 2.Klassengesellschaft gibt, bei der sich eine als elitär, für nichts persönlich haftend und mit Narrenfreiheit, sowie Arbeitsplatz- und Rentensicherheit ausgestattet, selbstherrlich agierend eingenistet hat.

    Um allen Anderen zu vermitteln, wofür der nicht mehr eingeführte §339 StGB vereinfacht dargestellt stand:

    Er bedrohte alle öffentlichen Amtsträger mit bis 5 Jahre Haft für den Fall, dass diese vorsätzlich Bürger schädigten. Bis 1943 hatte dieser Paragraph immerhin 75 Jahre Bestand. Österreich hat diesen Paragraphen nach dem Krieg ziemlich schnell wieder eingeführt – bei uns scheint man dem eingedeutschten Psychopathen dafür bis jetzt dankbar zu sein.

    Es gibt zwar bei uns auch im StGB Bestimmungen zum Amtsmissbrauch – aber nicht mit einer persönlichen Strafbarkeit des öffentlich-rechtlich Handelnden gegenüber dem gemeinen Bürger. Der darf sich über alle Instanzen sein Recht auf Amtshaftung einklagen, sodass im Ergebnis die gemeinen Bürger statt des kriminell Handelnden, wie z. B. im ÖD, die Zeche zahlen dürfen.

    Nur wenn der kriminell Handelnde zum Schaden des Staats handelt, dann kann er seinen Job, etc. verlieren.

  • Die Deutsche Bahn ist hoch verschuldet und macht Verluste.

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    Wer nicht mit der Zeit geht der hat schlechte Karten !

    SCHON MAL DARÜBER NACHGEDACHT ÜBER DIE PREPAID-MONATS-ABO ???

    Wo doch nicht alle eine Abbuchungsmöglichkeit haben.

    Und was ist mit eine einheitliche JAHRESABO für bestimmte Fahrt-Zonen-Anzahl ab Wohnort ?

    Da würden mehr die Bahn benutzen.

    Mehr Benutzer = mehr Einnahmen !

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