Deutsche Bahn: Fernbusse und Streiks verderben Grube die Bilanz

Deutsche Bahn
Fernbusse und Streiks verderben Grube die Bilanz

Die Deutsche Bahn hat im vergangenen Jahr ihre Ziele wegen Streiks, Unwettern und wachsender Konkurrenz, etwa durch Fernbusse, verfehlt. Daher muss Konzernchef Rüdiger Grube die Wachstumspläne nach unten korrigieren.
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BerlinDie Bahn nimmt trotz eines Fahrgastrekords in Deutschland Kurs auf langsameres Wachstum. Gründe seien der stärkere Wettbewerb – etwa durch Fernbusse – aber auch steigende Kosten, Rückgänge bei Güterzügen und ein großer Druck auf die Margen im weltweiten Geschäft, wie Bahnchef Rüdiger Grube am Donnerstag sagte.

In diesem Jahr will der Staatskonzern die Marken von 41 Milliarden Euro Umsatz und 1,1 Milliarden Euro Gewinn übertreffen. Das war schon 2014 das Ziel, doch die Bahn verfehlte es wegen wachsender Konkurrenz, der Lokführer-Streiks und Unwettern. Grube senkte auch die langfristigen Umsatzziele.

Reisende in Deutschland legten 2,03 Millionen Fahrten mit der Bahn zurück, 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr und ein weiterer Rekord. Zuwachs gab es aber allein im staatlich subventionierten Nah- und Regionalverkehr.

Der Konzernumsatz stieg um 1,5 Prozent auf 39,7 Milliarden Euro, der Gewinn legte nach einem Einbruch 2013 um gut die Hälfte auf 988 Millionen Euro zu. 700 Millionen davon gehen als Dividende an den Eigentümer, den Bund.

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