Deutsche Bahn
Grube dementiert Verkaufsgerüchte

Investoren rieben sich schon die Hände, doch Bahn-Chef Rüdiger Grube macht einen Rückzieher: Der Verkauf von Konzerntöchtern sei nie geplant gewesen, so der Manager. Indes steigt die Verschuldung der Bahn in Rekordhöhe.
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BerlinDeutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube hat einem Bericht zufolge dementiert, dass er Tochterunternehmen verkaufen will. „Das war nie unsere Absicht und wird auch in Zukunft nicht unsere Absicht sein“, sagte der Manager nach einem Bericht des Hessischen Rundfunks am Donnerstag bei der Premierenfahrt eines neuen ICE-Modelles.

Die „Welt“ hatte in der vergangenen Woche berichtet, Grube plane den Verkauf von Anteilen an Konzerntöchtern, um an dringend benötigtes Geld zu kommen. Entsprechende Pläne gingen aus der neuen Struktur der Bahn hervor, die in groben Umrissen an die Mitglieder des Aufsichtsrates verschickt worden seien.

Die Bahn hat mehrere Jahre in Folge ihre Ziele verfehlt und kann Investitionen aus eigener Kraft nicht mehr bezahlen. Stattdessen steigt die Verschuldung in Richtung einer Rekordhöhe von 20 Milliarden Euro. Dies setzt auch Grube unter Druck.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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