Deutsche Firmen zurückhaltend beim Outsourcing: Indische IT-Firma Wipro eröffnet Deutschland-Zentrale

Deutsche Firmen zurückhaltend beim Outsourcing
Indische IT-Firma Wipro eröffnet Deutschland-Zentrale

Der drittgrößte indische IT-Dienstleistungsexporteur Wipro eröffnet am kommenden Freitag eine Deutschland-Zentrale in München. Über die lokale Präsenz will das Unternehmen neue Kunden in Deutschland gewinnen.

sfu HB DÜSSELDORF. Deutschland ist Ziel vieler indischer IT-Spezialisten. Beim Outsourcing komplexer Unternehmensprozesse nach Indien sind deutsche Unternehmen im Gegensatz zu amerikanischen oder britischen Firmen bisher eher zurückhaltend.

„Wir brauchen eine einheitliche lokale Präsenz und deutsche Mitarbeiter, um das Vertrauen der Kunden zu erwerben“, sagt PR Chandrasekar, bei Wipro für die Geschäftsentwicklung verantwortlich. Weniger als fünf Prozent seines Europa-Umsatzes erwirtschaftet Wipro bisher in Deutschland, rund sechzig Prozent dagegen in Großbritannien. Das deutsche Geschäft will Chandrasekar in den kommenden Jahren stärker als anderswo ausbauen.

Auf etwa fünfzig Mitarbeiter will Wipro sein deutsches Team innerhalb weniger Monate aufstocken. Bisher beschäftigt das Unternehmen hier zu Lande nur ein zehnköpfiges Entwicklerteam in Kiel sowie einige Vertriebsmitarbeiter. Vorerst bleibt die Londoner Europa-Zentrale allerdings für die deutsche Tochter verantwortlich.

Deutschland gilt auch bei anderen indischen IT-Firmen als der wichtigste Wachstumsmarkt in Europa: Der indische Marktführers TCS beispielsweise will seine Präsenz in Deutschland durch Akquisitionen verstärken.

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