Deutsche Fluglinie hat mittlerweile sieben internationale Partner
Fluglinie Dba wird Zubringer für Delta Air Lines

Die deutsche Fluglinie Dba (früher Deutsche BA) baut ihre Zubringerdienste für internationale Fluggesellschaften aus.

HB MÜNCHEN. Künftig werde Dba auch für die US-Fluglinie Delta Air Lines von fünf deutschen Flughäfen zu deren zentralen Start- und Landepunkten in München, Stuttgart und Berlin Passagiere transportieren, teilte Dba am Freitag in München mit. Die im vorigen Jahr vor der Pleite gerettete Dba verfüge jetzt bereits über sieben internationale Partner, darunter als wichtigste die expandierenden arabischen Anbieter Emirates und Etihad.

Delta Air Lines als drittgrößte amerikanische Fluglinie hatte kürzlich die erste Flugverbindung aus der deutschen Hauptstadt in die USA aufgenommen. Delta befindet sich allerdings wie viele US-Fluglinien in großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten und hatte kürzlich Gehaltskürzungen um rund ein Drittel durchgesetzt.

Dba war im Sommer 2003 vom Münchner Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl zum symbolischen Preis von einem Euro von der britischen Mutter British Airways übernommen worden. Für das laufende Geschäftsjahr 2004/05 (zum 31. März) erwartet dba ein ausgeglichenes bis leicht positives Ergebnis und für das kommende Geschäftsjahr einen deutlichen Gewinn.

Die Fluglinie, die sich auf innerdeutsche Flüge konzentriert, hatte kürzlich im Reuters-Interview angekündigt, die Flotte in den nächsten Jahren kontinuierlich auszubauen. Bislang hat die Dba 15 geleaste Boeing 737 im Einsatz, im Winter soll eine weitere hinzukommen. Binnen drei Jahren soll die Flotte auf 24 Maschinen wachsen. In Kürze soll entschieden werden, ob Dba weiterhin auf Flugzeuge des Herstellers Boeing vertraut oder zu Airbus wechselt.

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